POETISCHE POSITIONEN

Gegenwartslyrik hat keinen leichten Stand: sie sei – so ist allenthalben zu hören – zu sperrig zum Lesen, zu unergiebig für Verlage, zu wenig zum Leben für diejenigen, die sie schreiben. Diesen Unkenrufen zum Trotz hat sich eine produktive wie streitbare Lyrikszene etabliert. In Zeitschriften und auf digitalen Plattformen werden nicht nur Gedichte veröffentlicht, sondern vor allem auch Arbeitsweisen und Grundlagen kritisch diskutiert.

Die Poetischen Positionen sollen diesem umtriebigen Teil der Literaturszene die Möglichkeit bieten, Tendenzen, Ambitionen und Konfliktlinien einem breiteren Publikum vorzustellen. Dazu laden wir nicht nur Autorinnen und Autoren ein, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, dem Verlagswesen und dem Kulturbetrieb. Aus diesen unterschiedlichen Perspektiven erst ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild des Phänomens Gegenwartslyrik.

Wer stellt in Kürze seine Poetischen Positionen vor?