AKTUELLES

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Land in Sicht: Autor*innenresidenzen im ländlichen Raum

Zum Jahresende 2017 setzte der Hessische Literaturrat e.V. mit der Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst das Pilotprojekt „Autor*innenresidenzen im ländlichen Raum“ um. 2018 wurde das Projekt ausgebaut und die Stipendiendauer auf zwei Monate verlängert. Über die zahlreichen Lesungen, Workshops und Klangspaziergänge der Stipendiat*innen berichtete u.a. hr2-kultur ausführlich. Ziel der „Land in Sicht“-Stipendien ist eine intensive Zusammenarbeit und Auseinandersetzung der Stipendiat*innen mit den kulturellen und städtischen lokalen Akteuren und der Bevölkerung. Seit 2019 werden jährlich drei Land in Sicht-Stipendien in hessischen Gemeinden und Städten umgesetzt.

Wolfhagen: Oktober bis November 2022

Die Fachwerkstadt Wolfhagen im nordhessischen Landkreis Kassel liegt im Westen des Naturparks Habichtswald. Das Mittelzentrum mit rund 13.000 Einwohner*innen und 11 Stadtteilen liegt an der Deutschen Märchenstraße und an der Deutschen Fachwerkstraße und knapp 30 Kilometer westlich der documenta-Stadt Kassel. Im Wolfhager Stadtwald wurden Fußabdrücke von Sauriern gefunden, von denen einige im Wolfhager Museum zu besichtigen sind. Auf erste Spuren menschlichen Wirkens und eine bronzezeitliche Besiedlung in der Wolfhager Gemarkung verweisen zahlreiche Hügelgräber. Die urkundliche Ersterwähnung der befestigten Stadt und Burg Wolfhagen geht zurück auf das Jahr 1231, 1264 erhielt der Ort das Stadtrecht. 1699 gründete Landgraf Carl von Hessen-Kassel fünf Kilometer südlich der Stadt Wolfhagen das Hugenottendorf Leckringhausen. Die Glaubensflüchtlinge aus Frankreich fanden hier eine neue Heimat.

Wolfhagen trägt seit 2019 die amtliche Zusatzbezeichnung Hans-Staden-Stadt, nach dem deutschen Landsknecht in Diensten portugiesischer Siedler, der um 1557 in Wolfhagen lebte und wirkte. Die Stadt arbeitet seit Jahren intensiv die Geschichte der eigenen früheren jüdischen Bevölkerung auf. Seit 2012 befindet sich in einer früheren Kaserne im Wolfhager Stadtteil Gasterfeld eine Gemeinschaftsunterkunft, in der aktuell die meisten Geflüchteten im Landkreis wohnen. Seit 2014 wird die Stromversorgung in Wolfhagen vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt. Traurige Bekanntheit erreichte Wolfhagen im Juni 2019 durch den rechtsterroristisch motivierten Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke vor seinem Wohnhaus im Ortsteil Istha.

Das Stipendium in Wolfhagen wird in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Kassel, der Stadt und weiteren lokalen Akteur*innen im Kulturbereich umgesetzt. Das Wolfhager Kulturleben wird getragen von vielfältigen Netzwerken und Initiativen von haupt- und ehrenamtlich Engagierten. Kulturelles Aushängeschild der Stadt und der Region ist seit Mitte der 1990er Jahre das Wolfhager Kulturzelt. 2012 wandelte sich mit dem Kulturladen ein ehemaliger Lebensmittelmarkt zur Kleinkunstbühne und bietet seither in gemütlicher Atmosphäre ein hochwertiges Musik- und Kabarettprogramm. Auch das über lange Jahre hinweg einzige Kino im Landkreis Kassel ist in Wolfhagen beheimatet. Der engagierte Kulturverein, die Buchhandlung Mander und das Regionalmuseum stehen neben unzähligen Vereinen und Initiativen für eine lebendige und gut vernetzte Kulturszene in der Stadt. Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen von den Grundschulen und der Gesamtschule bis zum Zentrum für berufliche Bildung ist ebenfalls möglich. Die Walter-Lübcke-Schule in Wolfhagen ist Partner der Initiative „Offen für Vielfalt“. Das Stipendium ist auch in Familienbegleitung möglich. Alle Veranstaltungen im Rahmen des Stipendiums können nur stattfinden, wenn die Pandemie-Situation dies zulässt.

Teilnahmebedingungen:

  • Stipendienvergütung von 2.500 Euro monatlich (insgesamt 5.000 Euro)
  • Es wird eine Wohnung für den Zeitraum des Stipendiums zur Verfügung gestellt.
  • Es wird eine Reisekostenpauschale in Höhe von 400 Euro zur Verfügung gestellt.
  • Hessenbezug: Für die Bewerbung für das Land in Sicht-Stipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es muss jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen. Das könnte sein:
    • hier geboren zu sein,
    • hier studiert zu haben,
    • hier mehrere Jahre gewohnt oder
    • in Hessen mehrere Jahre im literarischen Bereich gearbeitet zu haben, z. B. als Autor*in, Übersetzer*in, Lektor*in oder Dramaturg*in oder
    • sich intensiv literarisch mit Hessen auseinandergesetzt zu haben (nachweislich einer Publikation).

Verwandtenbesuche in Hessen oder kürzere Aufenthalte sind kein ausreichender Hessenbezug.

Erwartungen an Stipendiat*innen:

  • Auseinandersetzung mit dem hessischen ländlichen Raum durch aktive Integration in das Ortsgeschehen (z.B. Ortstour, Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung, Auseinandersetzung mit der Ortsgeschichte etc.)
  • Anbieten von mind. zwei Workshops, Lesungen o.Ä. (z.B. mit Schulklassen, Seniorengruppen etc.) sowie einer Abschlusslesung oder ggf. digitalen Alternativen aufgrund der Corona-Pandemie
  • Zusammenarbeit mit den örtlichen und überörtlichen Medien
  • Erstellen eines literarischen Textes mit Bezug zum Aufenthaltsort (Prosa, Essay, Lyrik, Drama etc.): Der*Die Stipendiat*in behält die Rechte am Text. Das Land Hessen, die Stadt Wolfhagen und der Hessische Literaturrat sind berechtigt, den Text im Rahmen eigener analoger und digitaler Publikationen zu verwenden (z.B. Anthologie oder Homepage).
  • Bereitschaft, bei einer Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse über das Stipendium zu sprechen
  • Ein Auto ist keine Voraussetzung, aber ein Vorteil, um in ländlichen Raum mobil zu sein.

Unterlagen:

  • Lebenslauf und beruflich-künstlerischer Werdegang (einschließlich bisheriger Stipendien)
  • ausführliches Statement (1-2 Seiten), aus dem das Interesse an einem Aufenthalt in Wolfhagen hervorgeht
  • die Erwartungen an das Stipendium
  • Ideen und Pläne für die örtliche Zusammenarbeit
  • das individuelle Arbeitsvorhaben während des zweimonatigen Aufenthalts
  • Arbeitsproben (max. 5 Normseiten)
  • Angaben über die persönlichen Bedingungen für den Aufenthalt (Familienbegleitung)
  • Nachweise für den jeweiligen Hessen-Bezug wie z.B. Kopien des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), von Schul-, Universitäts- oder Arbeitszeugnissen bzw. Arbeitgeberbescheinigungen über die Tätigkeit und Aufenthaltsdauer oder Bescheinigung des Einwohnermeldeamtes.
  • Einverständniserklärung für den Versand der Bewerbungsunterlagen über Wetransfer (kann jederzeit zurückgenommen werden)
  • Vorgabe: Die Bewerbung ist auf max. 10 Seiten zu begrenzen. Die Bewerbung sollte als zusammenhängende PDF-Datei (1 Dokument) per E-Mail eingereicht werden.

Stipendiengeld:

  • Die Auszahlung des Stipendiengeldes erfolgt anteilig pro vier Wochen vorausgesetzt, dass der*die Stipendiat*in über den gesamten Ausschreibungszeitraum anwesend ist.
  • Unterbrechungen können vereinbart werden. Sollte der*die Stipendiat*in länger als 10 Tage nicht anwesend sein, behält sich der Hessische Literaturrat vor, das Stipendiengeld anteilig zurückzufordern.

Bewerbungsunterlagen bitte schicken an:

info@hessischer-literaturrat.de

Rückfragen können telefonisch erfolgen unter 0611 / 16 66 041 (Madelyn Rittner, Geschäftsführung) oder per E-Mail an info@hessischer-literaturrat.de.

Fristen

  • Die Ausschreibung des Stipendiums für Wolfhagen (Oktober bis November)
    beginnt am 3. Mai 2022.
  • Einsendeschluss ist der 15. Juni 2022.
  • Die Entscheidung über die Zuerkennung des Stipendiums wird spätestens Mitte Juli 2022 getroffen.

Zukunftsdorf Waldhof / Greifenstein: September bis Oktober oder Oktober bis November 2022

Das Stipendium wird in Kooperation mit dem Verein Zukunftsdorf Waldhof in Greifenstein umgesetzt. Für die Dauer des Stipendiums erfolgt die Unterbringung in Waldhof-Elgershausen, ca. zweieinhalb Kilometer vom Zentrum Greifensteins entfernt. Die Gemeinde Greifenstein (ca. 6.500 Einwohner*innen) im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis setzt sich aus 10 Ortsteilen zusammen. Benannt ist die Gemeinde nach der gleichnamigen, teilweise erhaltenen Burgruine. Die Burg Greifenstein, die erstmals um 1200 urkundlich erwähnt wurde, war Residenz der Grafen zu Solms-Greifenstein und Herrensitz der Nassauer. Auf dem Burggelände befinden sich auch eine Barockkirche sowie die Glockenwelt Burg Greifenstein. Der Greifenstein-Verein e.V., der sich um den Erhalt der Burg kümmert, organisiert auch literarische Veranstaltungen, u.a. im Rahmen des „Tags für die Literatur“. Kulturelle internationale Bedeutung hat die Gemeinde auch durch den Theaterintendant und Regisseur Erwin Piscator, der im Ortsteil Ulm geboren wurde.

Das Zukunftsdorf Waldhof ist seit Anfang 2020 eine Projekt- und Lebensgemeinschaft. Es leben mittlerweile 16 Erwachsene und 6 Kinder in verschiedenen Wohnkonstellationen auf dem 26 Hektar großen von Wald umgebenen Gelände. Gemeinsam wird dort daran gearbeitet, das ehemalige Klinikgelände in ein Zukunftsdorf mit den Säulen Gesundheit, Kunst- und Kultur, Ökologie und regionaler Begegnung zu verwandeln. Ein Teil des Alltags wird mit gemeinschaftlichen Aktivitäten, wie gemeinsamen Mittagessen, Tanzen, Gartenarbeit, Bauaktionen, organisatorischen Treffen u.ä, verbracht. Das Zukunftsdorf Waldhof freut sich, wenn der*die Stipendiat*in Lust hätte, im Rahmen individueller Absprache für die Dauer des Aufenthaltes am Gemeinschaftsleben nach den eigenen Möglichkeiten teilzunehmen. Das Stipendium ist auch in Familienbegleitung möglich.

Bespielt wird der Kunst- und Kulturbereich des Waldhofs u.a. durch das AndiamoKollektiv, ein Zusammenschluss aus deutschen und mexikanischen Künstler*innen. Historisch fand der Ort Elgershausen erstmals 1351 Erwähnung. Um 1430 wurde die Marienkapelle von Graf Bernhard im Ort als Mittelpunkt seiner Grafschaft erbaut und zum Wallfahrtsort. 1900 funktionierte Dr. Georg Liebe den Ort zu einer Heilstätte für Tuberkulose um und gab ihr den heutigen Namen Waldhof. Nach 1924 diente die Klinik in und nach den Kriegsjahren als Flüchtlingsunterkunft und Lazarett für tuberkulös erkrankte Soldaten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Klinik zu einer der bedeutendsten Lungenfachkliniken Mittelhessens, die unter neuer Trägerschaft bis 2021 vollständig nach Gießen umzog. 2018 wechselte der Waldhof schließlich in Privatbesitz.

Alle Veranstaltungen im Rahmen des Stipendiums können nur stattfinden, wenn die Pandemie-Situation dies zulässt.

Teilnahmebedingungen:

  • Stipendienvergütung von 2.500 Euro monatlich (insgesamt 5.000 Euro)
  • Es wird eine 2 Zimmer-Wohnung (46 qm) im Mehrfamilienhaus „Haus am Walde“ im 2. OG für den Zeitraum des Stipendiums zur Verfügung gestellt. Eine gemeinsame Gartennutzung ist möglich, die Wohnung verfügt über eine eigene Küche, ein Bad mit Badewanne und eine abgetrennte Toilette. Es gibt keinen eigenen Internetanschluss in der Wohnung, das Internet aus dem Haus könnte aber mitgenutzt werden. Bei Stipendiat*innen mit Familie könnte ggfs. ein externes Büro zur Verfügung gestellt werden.
  • Es wird eine Reisekostenpauschale in Höhe von 400 Euro zur Verfügung gestellt.
  • Hessenbezug:
    Für die Bewerbung für das Land in Sicht-Stipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es muss jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen. Das könnte sein:
  • hier geboren zu sein,
  • hier studiert zu haben,
  • hier mehrere Jahre gewohnt oder
  • in Hessen mehrere Jahre im literarischen Bereich gearbeitet zu haben, z. B. als Autor*in, Übersetzer*in, Lektor*in oder Dramaturg*in oder
  • sich intensiv literarisch mit Hessen auseinandergesetzt zu haben (nachweislich einer Publikation).

Verwandtenbesuche in Hessen oder kürzere Aufenthalte sind kein ausreichender Hessenbezug.

Erwartungen an Stipendiat*innen:

  • Auseinandersetzung mit dem hessischen ländlichen Raum durch aktive Integration in das Ortsgeschehen (z.B. Ortstour, Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung, Auseinandersetzung mit der Ortsgeschichte etc.)
  • Anbieten von mind. zwei Workshops, Lesungen o.Ä. (z.B. mit Schulklassen, Seniorengruppen etc.) sowie einer Abschlusslesung oder ggf. digitalen Alternativen aufgrund der Corona-Pandemie
  • Zusammenarbeit mit den örtlichen und überörtlichen Medien
  • Erstellen eines literarischen Textes mit Bezug zum Aufenthaltsort (Prosa, Essay, Lyrik, Drama etc.): Der*Die Stipendiat*in behält die Rechte am Text. Das Land Hessen, das Zukunftsdorf Waldhof und der Hessische Literaturrat sind berechtigt t, den Text im Rahmen eigener analoger und digitaler Publikationen zu verwenden (z.B. Anthologie oder Homepage).
  • Bereitschaft, bei einer Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse über das Stipendium zu sprechen
  • Ein Auto ist keine Voraussetzung, aber ein Vorteil, um in ländlichen Raum mobil zu sein.

Unterlagen:

  • Lebenslauf und beruflich-künstlerischer Werdegang (einschließlich bisheriger Stipendien)
  • ausführliches Statement (1-2 Seiten), aus dem das Interesse an einem Aufenthalt im Zukunftsdorf Waldhof / Greifenstein hervorgeht
  • die Erwartungen an das Stipendium
  • Ideen und Pläne für die örtliche Zusammenarbeit
  • das individuelle Arbeitsvorhaben während des zweimonatigen Aufenthalts
  • Arbeitsproben (max. 5 Normseiten)
  • Nachweise für den jeweiligen Hessen-Bezug wie z.B. Kopien des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), von Schul-, Universitäts- oder Arbeitszeugnissen bzw. Arbeitgeberbescheinigungen sowie Bescheinigungen des Einwohnermeldeamtes.
  • Einverständniserklärung für den Versand der Bewerbungsunterlagen über Wetransfer (kann jederzeit zurückgenommen werden)
  • Vorgabe: Die Bewerbung ist auf max. 10 Seiten zu begrenzen. Die Bewerbung sollte als zusammenhängende PDF-Datei (1 Dokument) per E-Mail eingereicht werden.

Stipendiengeld:

  • Die Auszahlung des Stipendiengeldes erfolgt in der Regel anteilig pro vier Wochen (per Überweisung) und unter der Voraussetzung, dass der*die Stipendiat*in über den gesamten Ausschreibungszeitraum anwesend ist.
  • Unterbrechungen können vereinbart werden. Sollte der*die Stipendiat*in länger als 10 Tage nicht anwesend sein, behält sich der Hessische Literaturrat vor, das Stipendiengeld anteilig zurückzufordern.

Bewerbungsunterlagen bitte schicken an:

info@hessischer-literaturrat.de

Rückfragen können telefonisch erfolgen unter 0611 / 16 66 041 (Madelyn Rittner, Geschäftsführung) oder per E-Mail an info@hessischer-literaturrat.de.

Fristen

  • Die Ausschreibung des Stipendiums für Zukunftsdorf Waldhof / Greifenstein (September bis Oktober) beginnt am 3. Mai 2022.
  • Einsendeschluss ist der 15. Juni 2022.
  • Die Entscheidung über die Zuerkennung des Stipendiums wird spätestens Mitte Juli 2022 getroffen.

Imshausen / Bebra: September bis Oktober 2022

Das Stipendium wird in Kooperation mit der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. umgesetzt. Für die Dauer des Stipendiums erfolgt die Unterbringung in den Räumlichkeiten der Stiftung im Dorf Imshausen, einer der insgesamt zwölf Ortsteile der Stadt Bebra im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die Stiftung Adam von Trott liegt in einem Park und unterhält drei denkmalgeschützte Häuser, darunter das historische Herrenhaus der Familie von Trott zu Solz aus dem Baujahr 1791. Sie bezieht sich in ihrer historisch-politischen und auch kulturellen Arbeit auf den Namensgeber Adam von Trott (1909-1944), der als Widerstandskämpfer 1944 am Umsturzversuch des 20. Juli beteiligt war und von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Die Themen der Stiftung sind daher die Erinnerung an NS / Widerstand, das Stärken von Demokratie und Zivilcourage heute und der Einsatz für eine offene, plurale Gesellschaft. Zudem befindet sich Imshausen nur wenige Kilometer von der ehemaligen innerdeutschen Grenze entfernt. Erfahrungen aus der Zeit der Teilung, von Flucht und den Veränderungen seit 1989 prägen bis heute die Region und viele Familien.

Die Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. ist ein Verein, der über seine Arbeit vielfältig in der Region verankert ist. So bestehen Kontakte zu anderen Vereinen, Kulturschaffenden, Buchhandlungen, sowie auch in die Politik und Verwaltung. Im nahegelegenen Stadtkern Bebra bestehen darüber hinaus durch die Hoehlsche Buchhandlung (mit einer weiteren Filiale im 15 Kilometer entfernten Bad Hersfeld), den Verein Kulturzug Bebra mit einem regelmäßig stattfindenden Literaturkreis, die Brüder-Grimm-Gesamtschule mit Förderstufe und mehrere Grundschulen viele mögliche Anknüpfungspunkte für Lesungen, Workshops und andere Veranstaltungsformate. Alle Veranstaltungen können nur stattfinden, wenn die Pandemie-Situation dies zulässt. Das Stipendium ist auch in Familienbegleitung möglich.

Teilnahmebedingungen:

  • Stipendienvergütung von 2.500 Euro monatlich (insgesamt 5.000 Euro)
  • Es wird eine Wohnung, Ferienwohnung oder anderweitige adäquate Unterkunft für den Zeitraum des Stipendiums zur Verfügung gestellt.
  • Es wird eine Reisekostenpauschale in Höhe von 400 Euro zur Verfügung gestellt.
  • Hessenbezug:
    Für die Bewerbung für das Land in Sicht-Stipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es muss jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen. Das könnte sein:
  • hier geboren zu sein,
  • hier studiert zu haben,
  • hier mehrere Jahre gewohnt oder
  • in Hessen mehrere Jahre im literarischen Bereich gearbeitet zu haben, z. B. als Autor*in, Übersetzer*in, Lektor*in oder Dramaturg*in oder
  • sich intensiv literarisch mit Hessen auseinandergesetzt zu haben (nachweislich einer Publikation).

Verwandtenbesuche in Hessen oder kürzere Aufenthalte sind kein ausreichender Hessenbezug.

Erwartungen an Stipendiat*innen:

  • Auseinandersetzung mit dem hessischen ländlichen Raum durch aktive Integration in das Ortsgeschehen (z.B. Ortstour, Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung, Auseinandersetzung mit der Ortsgeschichte etc.)
  • Anbieten von mind. zwei Workshops, Lesungen o.Ä. (z.B. mit Schulklassen, Seniorengruppen etc.) sowie einer Abschlusslesung oder ggf. digitalen Alternativen aufgrund der Corona-Pandemie
  • Zusammenarbeit mit den örtlichen und überörtlichen Medien
  • Erstellen eines literarischen Textes mit Bezug zum Aufenthaltsort (Prosa, Essay, Lyrik, Drama etc.): Der*Die Stipendiat*in behält die Rechte am Text. Das Land Hessen, Stiftung Adam von Trott und der Hessische Literaturrat sind berechtigt, den Text im Rahmen eigener analoger und digitaler Publikationen zu verwenden (z.B. Anthologie oder Homepage).
  • Bereitschaft, bei einer Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse über das Stipendium zu sprechen
  • Ein Auto ist keine Voraussetzung, aber ein Vorteil, um in ländlichen Raum mobil zu sein.

Unterlagen:

  • Lebenslauf und beruflich-künstlerischer Werdegang (einschließlich bisheriger Stipendien)
  • ausführliches Statement (1-2 Seiten), aus dem das Interesse an einem Aufenthalt in Imshausen / Bebra hervorgeht
  • die Erwartungen an das Stipendium
  • Ideen und Pläne für die örtliche Zusammenarbeit
  • das individuelle Arbeitsvorhaben während des zweimonatigen Aufenthalts
  • Arbeitsproben (max. 5 Normseiten)
  • Nachweise für den jeweiligen Hessen-Bezug wie z.B. Kopien des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), von Schul-, Universitäts- oder Arbeitszeugnissen bzw. Arbeitgeberbescheinigungen über die Tätigkeit und Aufenthaltsdauer sowie Bescheinigungen des Einwohnermeldeamtes.
  • Einverständniserklärung für den Versand der Bewerbungsunterlagen über Wetransfer (kann jederzeit zurückgenommen werden)
  • Vorgabe: Die Bewerbung ist auf max. 10 Seiten zu begrenzen. Die Bewerbung sollte als zusammenhängende PDF-Datei (1 Dokument) per E-Mail eingereicht werden.

Stipendiengeld:

  • Die Auszahlung des Stipendiengeldes erfolgt in der Regel anteilig pro vier Wochen (per Überweisung) und unter der Voraussetzung, dass der*die Stipendiat*in über den gesamten Ausschreibungszeitraum anwesend ist.
  • Unterbrechungen können vereinbart werden. Sollte der*die Stipendiat*in länger als 10 Tage nicht anwesend sein, behält sich der Hessische Literaturrat vor, das Stipendiengeld anteilig zurückzufordern.

Bewerbungsunterlagen bitte schicken an:

info@hessischer-literaturrat.de

Rückfragen können telefonisch erfolgen unter 0611 / 16 66 041 (Madelyn Rittner, Geschäftsführung) oder per E-Mail an info@hessischer-literaturrat.de.

Fristen

  • Die Ausschreibung des Stipendiums für Imshausen / Bebra (September bis Oktober)
    beginnt am 3. Mai 2022.
  • Einsendeschluss ist der 15. Juni 2022.
  • Die Entscheidung über die Zuerkennung des Stipendiums wird spätestens Mitte Juli 2022 getroffen.

Hessisches Literaturstipendium

Das Bundesland Hessen pflegt seit vielen Jahren mit seinen europäischen Partnerregionen sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle Kontakte. Dazu gehören die Regionen Emilia Romagna (Bologna) in Italien, Nouvelle-Aquitaine in Frankreich und Wielkopolska (Poznań) in Polen. Darüber hinaus besteht eine lebendige Partnerschaft zum Bundesstaat Wisconsin in den USA und ein Kulturabkommen mit der Republik Litauen.

Des Weiteren wurden in den Jahren 2006 und 2007 literarische Projekte mit Rumänien und der Tschechischen Republik ins Leben gerufen. Rumänischer Partner ist die Stiftung für Poesie von Mircea Dinescu und in Prag das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren.

Zur Vertiefung der interkulturellen Kontakte wurde im Sommer 2005 das „Hessische Literaturstipendium“ ins Leben gerufen. Es wird von drei Partnern getragen: dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Hessischen Literaturrat.

Herbst 2022: Nouvelle-Aquitaine (Frankreich)

Seit dem Start des Stipendienprogramms im Herbst 2006 finden jährlich literarische Austauschprogramme zwischen der Nouvelle-Aquitaine und Hessen statt. 2022 läuft das Stipendium vom 5. September bis 31. Oktober 2022. Der Aufenthaltsort für die erste Stipendienhälfte (5. September bis 3. Oktober) ist das Chalet Mauriac (Saint-Symphorien). Vom 3. Oktober bis zum 31. Oktober erfolgt die Unterbringung in Zusammenarbeit mit Plumes de Léon in Saint-Léon-sur-Vézère (Dordogne).

Die gemeinsam organisierten Stipendienprogramme finden im Rahmen eines Kooperationsabkommens statt, das von der Agence culturelle de la Région Nouvelle-Aquitaine (ALCA) und dem Hessischen Literaturrat Anfang Oktober 2019 erneuert wurde. Ziel ist es, die kulturellen Beziehungen zwischen der Nouvelle-Aquitaine und Hessen zu entwickeln und Schriftsteller*innen die Möglichkeit zu geben, ihren Wirkungskreis zu erweitern. Dabei soll auch die Literatur der jeweiligen Partnerregion einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Bewerbungen aus dem Bereich der Bande Dessinée (Comic / Graphic Novel) sind willkommen.

Der Hessische Literaturrat gewährt für die Dauer des Aufenthalts ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro pro Monat und finanziert die An- und Abreise bis maximal 500 Euro. Die Unterkunft und Unterstützung vor Ort wird durch ALCA bereitgestellt, ggf. anfallende Dolmetschkosten werden von ALCA übernommen ebenso wie die Reisekosten vor Ort, soweit sie durch Veranstaltungen oder Lesungen verursacht werden.

Teilnahmebedingungen:

  • Mindestens zwei selbständige oder unselbständige Veröffentlichungen literarischer Werke (nicht im Selbstverlag oder bei Verlagen mit Druckkostenzuschuss erschienen)
  • Übernahme der Kosten für An- und Abreise: Es besteht die Möglichkeit, beim Hessischen Literaturrat einen Reisekostenzuschuss von bis zu 500 Euro nach Vorlage der Originalbelege zu beantragen.
  • Hessenbezug: Für die Bewerbung für das Hessische Literaturstipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es muss jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen. Das könnte sein:
    • hier geboren zu sein,
    • hier studiert zu haben,
    • hier mehrere Jahre gewohnt oder
    • in Hessen mehrere Jahre im literarischen Bereich gearbeitet zu haben, z. B. als Autor*in, Übersetzer*in, Lektor*in oder Dramaturg*in oder
    • sich intensiv literarisch mit Hessen auseinandergesetzt zu haben (nachweislich einer Publikation).

Verwandtenbesuche in Hessen oder kürzere Aufenthalte sind kein ausreichender Hessenbezug.

Erwartungen:

  • Verständigungsmöglichkeit in englischer Sprache (falls keine französischen Sprachkenntnisse vorhanden sind)
  • Teilnahme an Lesungen, Schreibwerkstätten und Diskussionsrunden in Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen u.ä. nach Absprache mit den Partnern vor Ort
  • Zusammenarbeit mit den örtlichen und überörtlichen Medien (Interviews, Berichte über das Herkunftsland Hessen)
  • Verfassen eines Berichtes, einer Reportage, einer Kurzgeschichte oder Erzählung; Inhalt: Eindrücke und Erlebnisse des Aufenthaltes schildern. Diese Schrift bleibt Eigentum des Autors / der Autorin. Der Hessische Literaturrat ist berechtigt, den Text im Rahmen eigener Publikationen zu verwenden (z.B. Anthologie).
  • Verfassen eines kurzen Ergebnisberichts zum Aufenthalt und dem Stipendium (1-2 Seiten)

Bewerbungsverfahren

  • Die Bewerbungen werden beim Hessischen Literaturrat eingereicht.
  • Die endgültige Entscheidung über die Stipendienvergabe erfolgt durch den Hessischen Literaturrat im Einvernehmen mit der einladenden Organisation in Bordeaux.

Unterlagen

  • Lebenslauf und beruflich-künstlerischer Werdegang (einschließlich bisheriger Stipendien)
  • kurzes Statement (1-2 Seiten), aus dem das Interesse an einem Aufenthalt in der Nouvelle-Aquitaine hervorgeht
  1. die Erwartungen an das ‚Hessische Literaturstipendium‘
  2. das individuelle Arbeitsvorhaben während des zweimonatigen Aufenthalts
  3. Arbeitsproben (bis zu 5 Normseiten)
  4. Angaben über die persönlichen Bedingungen für den Aufenthalt (Familienbegleitung, Kontaktwünsche, Teilnahme an Sprachkurs [keine Kostenübernahme möglich] etc.)
  5. Nachweise für den jeweiligen Hessen-Bezug wie z.B. Kopien des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), von Schul-, Universitäts- oder Arbeitszeugnissen, Bescheinigungen des Einwohnermeldeamtes oder Arbeitgeberbescheinigungen über die Tätigkeit und Aufenthaltsdauer.
  6. Einverständniserklärung für den Versand der Bewerbungsunterlagen über Wetransfer (kann jederzeit zurückgenommen werden)
  7. Vorgabe: Aus organisatorischen Gründen ist die Bewerbung auf max. 10 Seiten zu begrenzen (inkl. der max. 5 Seiten Arbeitsprobe und der Nachweise). Bitte beschränken Sie sich daher im Lebenslauf und der Biografie auf die wesentlichen Angaben). Die Bewerbung sollte als zusammenhängende PDF-Datei (1 Dokument) per E-Mail eingereicht werden.

Stipendiengeld:

  • Die Auszahlung des Stipendiengeldes erfolgt in der Regel anteilig pro vier Wochen (per Überweisung) und unter der Voraussetzung, dass der / die Stipendiat*in über den ganzen Ausschreibungszeitraum anwesend ist.
  • Unterbrechungen können vereinbart werden. Sollte der / die Stipendiat*in insgesamt länger als 7 Tage nicht anwesend sein, behält sich der Hessische Literaturrat vor, das Stipendiengeld anteilig zurückzufordern.

Bewerbungsunterlagen bitte schicken an:

info@hessischer-literaturrat.de.

Fristen

  • Die Ausschreibung des Hessischen Literaturstipendiums Nouvelle-Aquitaine Herbst 2022 beginnt am 15. Mai 2022.
  • Einsendeschluss ist der 30. Juni 2022.

Die Entscheidung über die Zuerkennung eines Stipendiums fällt bis Ende Juli 2022.

September 2022: Litauen

Das Hessische Literaturstipendium für einen Aufenthalt in Litauen wird zum 17. Mal ausgeschrieben. 2022 ist das Stipendium für den Monat September für vier Wochen in Vilnius angesetzt. Der Litauische Schriftstellerverband und der Hessische Literaturrat gewähren für die Dauer des Aufenthalts ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro. Für den Zeitraum des Stipendiums wird eine Wohnung in Vilnius bereitgestellt.

Teilnahmebedingungen:

  • Übernahme der Kosten für An- und Abreise: Es besteht die Möglichkeit beim Hessischen Literaturrat einen Reisekostenzuschuss von bis zu 500 Euro nach Vorlage der Originalbelege zu beantragen.
  • Mindestens zwei Veröffentlichungen literarischer Werke (kein Selbstverlag)
  • Hessenbezug: Für die Bewerbung für das Hessische Literaturstipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es soll jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen. Das könnte z.B. sein
    • hier geboren zu sein und längere Zeit gelebt zu haben,
    • hier studiert zu haben,
    • hier mehrere Jahre gewohnt oder
    • in Hessen mehrere Jahre im literarischen Bereich gearbeitet zu haben, z. B. als Autor*in, Übersetzer*in, Lektor*in oder Dramaturg*in oder
    • sich intensiv literarisch mit Hessen auseinandergesetzt zu haben (nachweislich einer Publikation).

Verwandtenbesuche in Hessen oder kürzere Aufenthalte sind kein ausreichender Hessenbezug.

Erwartungen an Stipendiat*innen:

  • Verständigungsmöglichkeit in englischer Sprache (falls keine litauischen Sprachkenntnisse vorhanden sind),
  • Teilnahme an Lesungen, Schreibwerkstätten und Diskussionsrunden in Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen etc. nach Absprache mit den Partnern vor Ort,
  • Zusammenarbeit mit den örtlichen und überörtlichen Medien in Litauen (Interviews, Berichte über das Herkunftsland Hessen),
  • Verfassen eines Berichtes, einer Reportage, einer Kurzgeschichte oder Erzählung; Inhalt: Eindrücke und Erlebnisse des Aufenthaltes. Diese Schrift bleibt Eigentum der Autorin*des Autors. Der Hessische Literaturrat ist berechtigt, den Text im Rahmen eigener Publikationen zu verwenden (z.B. Anthologie).
  • Verfassen eines kurzen Ergebnisberichts zum Aufenthalt und dem Stipendium (1-2 Seiten)

Bewerbungsverfahren

  • Die Bewerbungen werden beim Hessischen Literaturrat eingereicht.
  • Die endgültige Entscheidung über die Stipendienvergabe erfolgt durch den Hessischen Literaturrat im Einvernehmen mit der einladenden Organisation in Litauen.

Unterlagen

  • Lebenslauf und beruflich-künstlerischer Werdegang (einschließlich bisheriger Stipendien)
  • kurzes Statement (1-2 Seiten), aus dem das Interesse an einem Aufenthalt in Litauen hervorgeht
  • die Erwartungen an das ‚Hessische Literaturstipendium‘
  • das individuelle Arbeitsvorhaben während des 4-wöchigen Aufenthalts
  • Arbeitsproben (bis zu 5 Normseiten)
  • Angaben über die persönlichen Bedingungen für den Aufenthalt (Familienbegleitung, Kontaktwünsche, evtl. Teilnahme an einem Sprachkurs [Kosten müssen selbst getragen werden] etc.)
  • Nachweise für den Hessen-Bezug wie z.B. Kopien des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), von Schul-, Universitäts- oder Arbeitszeugnissen, Bescheinigungen des Einwohnermeldeamtes oder Arbeitgeberbescheinigungen über die Tätigkeit und Aufenthaltsdauer.
  • Einverständniserklärung für den Versand der Bewerbungsunterlagen über Wetransfer (kann jederzeit zurückgenommen werden)
  • Vorgabe: Die Bewerbung ist auf max. 10 Seiten zu begrenzen (inkl. der max. 5 Normseiten Arbeitsprobe und der Nachweise). Bitte beschränken Sie sich daher im Lebenslauf und der Biografie auf die wesentlichen Angaben). Die Bewerbung sollte als zusammenhängende PDF-Datei (1 Dokument) per E-Mail eingereicht werden.

Stipendiengeld:

  • Die Auszahlung des Stipendiengeldes erfolgt anteilig vor Ort, anteilig per Überweisung und in der Regel unter der Voraussetzung, dass der*die Stipendiat*in über den ganzen Ausschreibungszeitraum anwesend ist.
  • Unterbrechungen können vereinbart werden. Sollte der*die Stipendiat*in insgesamt länger als 7 Tage nicht anwesend sein, behält sich die einladende Organisation oder der Hessische Literaturrat im Auftrag der einladenden Organisation vor, das Stipendiengeld anteilig zurückzufordern.

Bewerbungsunterlagen:

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte an: info@hessischer-literaturrat.de

Fristen

  • Die Ausschreibung des Hessischen Literaturstipendiums September 2022 in Litauen beginnt am 15. Mai 2022.
  • Einsendeschluss ist der 30. Juni 2022.
  • Die Entscheidung über die Zuerkennung des Stipendiums wird spätestens Ende Juli 2022 gefällt.