AKTUELLES

AKTUELLES

Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum

Zum Jahresende 2017 setzte der Hessische Literaturrat e.V. mit der Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst erstmals das Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ um. 2018 wurde das Projekt ausgebaut und die Stipendiendauer auf zwei Monate verlängert. Über die zahlreichen Lesungen, Workshops und Klangspaziergänge der Stipendiat:innen berichtete u.a. hr2-kultur ausführlich. Ziel der „Land in Sicht“-Stipendien ist eine intensive Zusammenarbeit und Auseinandersetzung der Stipendiat:innen mit den kulturellen und städtischen lokalen Akteur:innen und der Bevölkerung. Seit 2019 werden jährlich drei Land in Sicht-Stipendien in hessischen Gemeinden und Städten umgesetzt.

Bad Homburg vor der Höhe: August bis September 2021

Die Kreisstadt Bad Homburg vor der Höhe (54.227 Einwohner) im Hochtaunuskreis ist eine von sieben Städten mit Sonderstatus in Hessen und ein Heilbad. Zur Stadt gehört ein ausgedehnter Waldbezirk, der an den Taunuskamm (Limes) grenzt. Die Stadt, die seit 1912 den Bad-Titel trägt, kann auf eine lange Historie zurückblicken: Im 12. Jahrhundert wurde die Burg Homburg auf dem Gelände des heutigen Schlosshofes erbaut. 1834 wurde der Elisabethenbrunnen durch Dr. Chr. E. Trapp entdeckt. Die Gebrüder Blanc errichteten 1841 das erste Kursaalgebäude und gründeten ein Jahr später auch die erste Spielbank der Stadt. Die 1866 geweihte Synagoge wurde 1938 in der Reichsprogromnacht zerstört. 1945 wurde während eines Bombenangriffs das Kurhaus zerstört. Das neue Kurhaus wurde 1952 eingeweiht. Auch zahlreiche literarische Persönlichkeiten sind mit der Stadt verbunden. So hielten sich sowohl Goethe kurzzeitig als auch Hölderlin für längere Zeit in der Stadt auf. Hölderlin war eng befreundet mit dem Diplomaten und Schriftsteller Isaac von Sinclair, nach dem auch das heutige Museum Sinclair-Haus benannt ist, in dem eine private Kunstgalerie der Stiftung Natur und Kunst der Öffentlichkeit zugängig gemacht wird. Auch Schauspieler und Regisseur Jo van Nelsen sowie Schriftsteller und ehemaliger Stipendiat des Hessischen Literaturrats Leonhard Hieronymi sind Söhne der Stadt.

Das Stipendium in Bad Homburg wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur des Stadtmagistrats ausgeschrieben. Kulturell bietet die Stadt zahlreiche Anknüpfungspunkte. Neben dem Museum Sinclair-Haus organisieren auch die StadtBibliothek und F. Supp’s Buchhandlung zahlreiche Literaturveranstaltungen. Im Sommer findet seit über 10 Jahren das Bad Homburger Poesie- & Literaturfestival statt (die Veranstaltungen von 2020 wurden auf 2021 verlegt). Neben diesen Veranstaltungsformaten können auch Workshops in den örtlichen Schulen von Grund- über Gesamtschule bis hin zur gymnasialen Oberstufe umgesetzt werden. Alle Veranstaltungen können nur stattfinden, wenn die Pandemie-Situation dies zulässt. Für die Dauer des Stipendiums wird die sogenannte Hölderlin-Wohnung in der Villa Wertheimber im Gustavsgarten (Teil der Landgräflichen Gartenlandschaft) seitens der Stadt gestellt. Die behindertengerechte Zweizimmer-Wohnung liegt im dritten Stock über den Räumen des Stadtarchivs. Das Stadtarchiv umfasst auch das Hölderlin Zentrum mit einer umfangreichen Hölderlin-Bibliothek und der originalen Bibliothek sowie dem Editionsarchiv zur Frankfurter Hölderlin Ausgabe von D. E. Sattler.

Runkel: September bis Oktober 2021

Die Stadt Runkel (9.461 Einwohner) im Landkreis Limburg-Weilburg ist im Lahntal zu beiden Seiten des Flusses Lahn und ca. acht Kilometer von der Kreisstadt Limburg entfernt gelegen. Die Stadt setzt sich aus insgesamt neun Stadtteilen zusammen, von denen der Stadtteil Ennerich urkundlich erstmals 790 verbürgt ist. Die erste urkundliche Erwähnung des Stadtnamens Runkel geht auf 1159 und Siegfried von Runkel zurück, der vermutlich auch die gleichnamige Burg, die auch noch heute ein Wahrzeichen der Stadt ist, erbauen ließ. Der Burg Runkel gegenüber auf der anderen Seite der Lahn steht die 1288 erstmals erwähnte Burg Schadeck, die nach einem Familienstreit von Heinrich von Runkel erbaut wurde. 1543 war Philipp Melanchthon, Luthers Freund und theologischer Autor, als Gast des Grafen Johann IV. von Wied auf Schloss Runkel. Ab dem späten 18. Jahrhundert gewann der Bergbau eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt. Die Grube Georg-Joseph im Stadtteil Wirbelau war für mehr als ein Jahrhundert eine der größten Erzgruben im Lahngebiet.

Das Stipendium in Runkel wird in Zusammenarbeit mit der Stadt und weiteren lokalen Akteur:innen umgesetzt. Seit einigen Jahren findet der Kultursommer Runkel unter Federführung von Dieter Buroch, langjähriger Bürger Runkels, Kulturmanager und ehemaliger Intendant des Künstlerhauses Mousonturm in Frankfurt, statt. Mit anderen kulturinteressierten und engagierten Bürger:innen setzt er auch „Dialog Runkel“ um, dessen Fokus auf Kunst, Kultur und Kommunikation in der Stadt liegt. Eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen von der Grundschule bis zur integrierten Gesamtschule ist ebenfalls möglich. Alle Veranstaltungen können nur stattfinden, wenn die Pandemie-Situation dies zulässt. Für die Dauer des Stipendiums wird eine Ferienwohnung bereitgestellt.

Werra Meißner-Kreis: Oktober bis November 2021

Der Werra-Meißner Kreis (101.017 Einwohner) befindet sich geographisch in der Mitte Deutschlands. Ganz im Norden Hessens gelegen bildet er mit Niedersachsen und Thüringen ein Dreiländereck. Geprägt ist der Kreis durch die östliche Kreisgrenze, der ehemalig innerdeutschen Grenze. Der ehemalige eiserne Vorhang, der Ost- und Westeuropa politisch, ideologisch und räumlich trennte, wird heute historisch aufgearbeitet. Die Gedenkstätte Schifflersgrund eröffnete 1991 deutschlandweit als erstes Grenzmuseum und informiert über Teilung, Wiedervereinigung und die konkreten Schicksale der Menschen vor Ort. Jene innerdeutsche Grenze ist heute durch den Biotopverbund „Grünes Band“ in einen naturnahen Grüngrürtel umgewandelt, der ein Schutzraum der Natur geworden ist. Nach der Wende wurde der Kreis als ‚Zonenrand‘ zu einem Punkt in der ‚Mitte Deutschlands‘. Zugleich ist der Kreis nach wie vor eine ländliche, waldreiche Region die sich durch den Hohen Meißner als Wohnort der Frau Holle im Frau-Holle-Teich eine enge Verbindung zu Märchen, Mythen und Sagen bewahrt. Die Werra durchfließt den Landkreis an dessen Ufer mit Witzenhausen, Bad Sooden Allendorf und der Kreisstadt Eschwege (21.231 Einwohner) die wichtigsten Städte liegen. Wohnsitz für das Stipendium ist Eschwege.

Das Stipendium im Werra Meißner-Kreis wird in Zusammenarbeit mit der Agentur Kompass – Werra Meißner und weiteren lokalen Akteur:innen umgesetzt. Kulturell bietet der Kreis zahlreiche Anknüpfungspunkte. So finden sowohl in der Stadtbibliothek Eschwege und Witzenhausen als auch in der Buchhandlung Heinemann, in der Buchhandlung Frühauf in Bad Sooden Allendorf, Literaturtreffen und Lesungen statt. Der Verein Schlüsselblume organisiert regelmäßig Lesungen, Poetry Slams und andere kulturelle Veranstaltungen, ebenso wie die Kneipe Öx im nahegelegenen Berkatal. Jährlich beteiligt sich die Stadt auch am Kultursommer Nordhessen. Neben diesen Veranstaltungsorten können auch Workshops in den örtlichen Schulen von Grund- über Gesamtschule bis hin zur gymnasialen Oberstufe umgesetzt werden. Alle Veranstaltungen können nur stattfinden, wenn die Pandemie-Situation dies zulässt. Für die Dauer des Stipendiums wird eine Ferienwohnung in der Kreisstadt Eschwege bereitgestellt.

Teilnahmebedingungen:

  • Stipendienvergütung von 2.500 Euro monatlich (insgesamt 5.000 Euro)
  • Es wird die Hölderlin-Wohnung seitens der Stadt für den Zeitraum des Stipendiums zur Verfügung gestellt.
  • Es wird eine Reisekostenpauschale von 400 Euro zur Verfügung gestellt.
  • Bezug zu Hessen:
    Für die Bewerbung für das Hessische Literaturstipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es soll jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen. Das könnte z.B. sein

     

    • hier geboren zu sein,
    • hier studiert zu haben,
    • hier mehrere Jahre gewohnt oder
    • in Hessen mehrere Jahre im literarischen Bereich gearbeitet zu haben, z. B. als Autor:in, Übersetzer:in, Lektor:in oder Dramaturg:in oder
    • sich intensiv literarisch mit Hessen auseinandergesetzt zu haben (nachweislich einer Publikation).

Erwartungen an Stipendiat:innen:

  • Auseinandersetzung mit dem hessischen ländlichen Raum durch aktive Integration in das Ortsgeschehen (z.B. Ortstour, Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung, Auseinandersetzung mit der Ortsgeschichte etc.)
  • Anbieten von mind. zwei Workshops, Lesungen o.Ä. (z.B. mit Schulklassen, Seniorengruppen etc.) sowie einer Abschlusslesung oder ggf. digitalen Alternativen aufgrund der Corona-Pandemie
  • Zusammenarbeit mit den örtlichen und überörtlichen Medien
  • Erstellen eines literarischen Textes mit Bezug zum Aufenthaltsort (Prosa, Essay, Lyrik, Drama etc.): Der/Die Stipendiat:in behält die Rechte am Text. Das Land Hessen und der Hessische Literaturrat sind berechtigt, den Text im Rahmen eigener Publikationen zu verwenden (z.B. Anthologie).
  • Bereitschaft, bei einer Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse über das Stipendium zu sprechen

Unterlagen:

  • Lebenslauf und beruflich-künstlerischer Werdegang (einschließlich bisheriger Stipendien)
  • ausführliches Statement (1-2 Seiten), aus dem das Interesse an einem Aufenthalt im jeweiligen Ort hervorgeht:
  1. die Erwartungen an das Stipendium
  2. Ideen und Pläne für die örtliche Zusammenarbeit
  3. das individuelle Arbeitsvorhaben während des zweimonatigen Aufenthalts
  • Arbeitsproben (max. 5 Seiten)
  • Nachweis über den jeweiligen Hessen-Bezug wie z.B. Kopien des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), von Schul-, Universitäts- oder Arbeitszeugnissen bzw. Arbeitgeberbescheinigungen über die Tätigkeit und Aufenthaltsdauer sowie Bescheinigungen des Einwohnermeldeamtes.
  • Vorgabe: Die Bewerbung ist auf max. 10 Seiten zu begrenzen. Die Bewerbung sollte als zusammenhängende PDF-Datei (1 Dokument) per E-Mail eingereicht werden.

Stipendiengeld:

  • Die Auszahlung des Stipendiengeldes erfolgt in der Regel anteilig pro vier Wochen (per Überweisung) und unter der Voraussetzung, dass der/die Stipendiat:in über den gesamten Ausschreibungszeitraum anwesend ist.
  • Unterbrechungen können vereinbart werden. Sollte der/die Stipendiat:in länger als 10 Tage nicht anwesend sein, behält sich der Hessische Literaturrat vor, das Stipendiengeld anteilig zurückzufordern.

Bewerbungsunterlagen bitte schicken an:

info@hessischer-literaturrat.de

Rückfragen können telefonisch erfolgen unter 0176-233 171 44 (Madelyn Rittner, Geschäftsführung) oder per E-Mail an info@hessischer-literaturrat.de.

Fristen

  • Die Ausschreibung des Stipendiums für Bad Homburg vor der Höhe (August bis September) beginnt am 15. März 2021.
  • Einsendeschluss ist der 30. April 2021.
  • Die Entscheidung über die Zuerkennung des Stipendiums wird voraussichtlich Mitte Mai 2021 getroffen.
  • Die Ausschreibung des Stipendiums für Runkel und Werra-Meißner-Kreis (September bis Oktober)
    beginnt am 22. April 2021.
  • Einsendeschluss ist der 31. Mai 2021.
  • Die Entscheidung über die Zuerkennung des Stipendiums wird voraussichtlich Mitte Juni 2021 getroffen.

 

Hessisches Literaturstipendium

Das Bundesland Hessen pflegt seit vielen Jahren mit seinen europäischen Partnerregionen sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle Kontakte. Dazu gehören die Regionen Emilia Romagna (Bologna) in Italien und Nouvelle-Aquitaine (Bordeaux) in Frankreich. Darüber hinaus besteht ein Kulturabkommen mit der Republik Litauen.

Des Weiteren wurden in den Jahren 2006 und 2007 Zusammenarbeiten mit Rumänien und Tschechien begonnen. Rumänischer Partner ist die Stiftung für Poesie von Mircea Dinescu und in Prag das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren.

Zur Vertiefung der interkulturellen Kontakte wurde im Sommer 2005 das „Hessische Literaturstipendium“ ins Leben gerufen. Es wird von drei Partnern getragen: dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Hessischen Literaturrat.

November 2021: Prag

Das Hessische Literaturstipendium für einen Aufenthalt in Prag (Tschechien) wird 2021 zum 15. Mal ausgeschrieben. Vom 3. November bis zum 3. Dezember 2021 soll wieder ein:e Autor:in oder Übersetzer:in aus Hessen nach Prag gehen. Das Stipendium kann ggf. aufgrund der Corona-Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Die Unterbringung erfolgt in einer Wohnung in Prag, die das Prager Literaturhaus zur Verfügung stellt. Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren übernimmt die organisatorischen Aufgaben sowie die Betreuung der Stipendiat:innen vor Ort und gewährt zusammen mit dem Hessischen Literaturrat für die Dauer des Aufenthalts ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro.

Erwartungen an die Stipendiat:innen:

  • Verständigungsmöglichkeit in englischer Sprache (falls nicht tschechische Sprachkenntnisse vorhanden sind),
  • Teilnahme an Lesungen, Schreibwerkstätten und Diskussionsrunden in Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen u.Ä. nach Absprache mit den Partnern vor Ort,
  • Zusammenarbeit mit den örtlichen und überörtlichen Medien in Prag
     (Interviews, Berichte über das Herkunftsland Hessen),
  • Verfassen eines Berichtes, einer Reportage, einer Kurzgeschichte oder Erzählung zum Stipendium. Der_Die Stipendiat:in behält die Rechte am Text. Der Hessische Literaturrat ist berechtigt, den Text im Rahmen eigener Publikationen zu verwenden (z.B. Anthologie).
  • Verfassen eines kurzen Ergebnisberichts zum Aufenthalt und Stipendium (1-2 Seiten)

Teilnahmebedingungen:

  • Übernahme der Kosten für An- und Abreise. Es besteht die Möglichkeit, beim Hessischen Literaturrat einen Reisekostenzuschuss in Höhe von maximal 500 Euro nach Vorlage der Originalbelege zu beantragen.
  • Mindestens zwei Veröffentlichungen literarischer Werke (Selbstständige und unselbstständige Publikationen werden berücksichtigt, Druckkostenzuschuss-Verlage und Eigenverlag können nicht berücksichtigt werden.)
  • Bezug zu Hessen:
    Für die Bewerbung für das Hessische Literaturstipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es muss jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen. Das könnte sein:
    • hier geboren zu sein,
    • hier studiert zu haben,
    • hier mehrere Jahre gewohnt oder
    • in Hessen mehrere Jahre im literarischen Bereich gearbeitet zu haben, z. B. als Autor:in, Übersetzer:in, Lektor:in oder Dramaturg:in oder
    • sich intensiv literarisch mit Hessen auseinandergesetzt zu haben (nachweislich einer Publikation).

Verwandtenbesuche in Hessen oder kürzere Aufenthalte sind kein ausreichender Hessenbezug.

Unterlagen

  • Lebenslauf und beruflich-künstlerischer Werdegang (einschließlich bisheriger Stipendien)
  • kurzes Statement (eine halbe Seite), aus dem das Interesse an einem Aufenthalt in Prag hervorgeht
  • die Erwartungen an das Hessische Literaturstipendium
  • das individuelle Arbeitsvorhaben während des vierwöchigen Aufenthalts
  • Arbeitsproben (max. 5 Seiten)
  • Angaben über die persönlichen Bedingungen für den Aufenthalt
    (Familienbegleitung, Kontaktwünsche, evtl. Teilnahme an einem Sprachkurs [keine Kostenübernahme möglich] etc.)
  • Nachweise für den jeweiligen Hessen-Bezug wie z.B. Kopien des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), von Schul-, Universitäts- oder Arbeitszeugnissen bzw. Arbeitgeberbescheinigungen über die Tätigkeit und Aufenthaltsdauer sowie Bescheinigungen des Einwohnermeldeamtes.

Vorgabe: Aus organisatorischen Gründen ist die Bewerbung auf max. 10 Seiten zu begrenzen (inkl. der max. 5 Seiten Arbeitsprobe und der Nachweise). Bitte beschränken Sie sich daher im Lebenslauf und der Biografie auf die wesentlichen Angaben. Die Bewerbung sollte als zusammenhängende PDF-Datei (1 Dokument) per E-Mail eingereicht werden.

Stipendiengeld:

  • Die Auszahlung des Stipendiengeldes erfolgt in der Regel unter der Voraussetzung, dass der_die Stipendiat:in über den gesamten Ausschreibungszeitraum anwesend ist.
  • Unterbrechungen können vereinbart werden. Sollte der_die Stipendiat:in insgesamt länger als 7 Tage nicht anwesend sein, behält sich die einladende Organisation oder der Hessische Literaturrat im Auftrag der einladenden Organisation vor, das Stipendiengeld anteilig zurückzufordern.

Bewerbungsunterlagen:

  • Die Bewerbungen werden beim Hessischen Literaturrat eingereicht.
  • Die endgültige Stipendiat:innenauswahl erfolgt durch den Hessischen Literaturrat im Einvernehmen mit der einladenden Organisation in Prag.

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte an:

info@hessischer-literaturrat.de

Rückfragen können telefonisch erfolgen unter 0171-5 57 99 03 (Hartmut Holzapfel, 1. Vorsitzender) oder per E-Mail an info@hessischer-literaturrat.de (Madelyn Rittner, Geschäftsführung).

Fristen

  • Die Ausschreibung des Hessischen Literaturstipendiums November 2020 in Prag beginnt am 22. April 2021.
  • Einsendeschluss ist der 15. Juni 2021.
  • Die Entscheidung über die Zuerkennung des Stipendiums wird voraussichtlich bis Ende Juni gefällt..