PROGRAMM

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LMRZ & APR

Mrz 2017

Volker Kutscher

Lunapark

06.03.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Als wäre der Mord an einem SA-Mann in Berlin nicht schon kompliziert genug! Kommissar Gereon Rath gerät im Frühsommer 1934 zudem noch zwischen die Fronten eines Machtkampfes, der sich hinter den Kulissen des jungen NS-Staates zuspitzt. Während er mit Gestapo und SA bei der Ermittlung um Kompetenzen streiten muss, herrscht zuhause dicke Luft. Seine Frau Charly ist außer sich: Fritze, der gemeinsame Adoptivsohn, will unbedingt in die Hitlerjugend – und ihr Mann findet nichts dabei. Dass sie Kontakt zu einer kommunistischen Widerstandsgruppe zu knüpfen versucht, verschweigt sie ihm lieber. Aber nicht nur sie hat Geheimnisse. Eine Schuld aus der Vergangenheit muss man, wie Rath alsbald feststellt, auch im ‚neuen Deutschland’ begleichen.

Anhand eines seltsamen Mords, dem schnell weitere folgen, gelingt es Volker Kutscher dank genauer Recherche einmal mehr, das Berlin der 30er-Jahre wieder auferstehen zu lassen. Der sechste Fall von Gereon Rath ist nicht zuletzt deshalb brisant, weil er eine Frage berührt, die immer noch bohrt: Wie konnte das alles geschehen?

Moderation: Malte Kleinjung

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Eine Veranstaltung im Rahmen des „Wiesbadener KrimiMärz“ in Kooperation mit dem Literaturhaus Villa Clementine und mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Volker Kutscher, geboren 1962, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte. Bevor er sich als Kriminalautor einen Namen gemacht hat, war er bei einer Tageszeitung beschäftigt. Seine Romanreihe mit Kommissar Gereon Rath, die 2007 mit Der nasse Fisch  begann und auch nach Lunapark fortgesetzt wird, ist mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Burgdorfer Krimipreis. Volker Kutscher lebt mit seiner Familie in Köln.

© Monika Sandel

Julia Wolf

Walter Nowak bleibt liegen

09.03.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Walter Nowak liegt. Er liegt am Rand eines Schwimmbeckens, nachdem er sich den Kopf angeschlagen hat. Oder liegt er auf dem Boden seines Badezimmers? War er überhaupt schwimmen an jenem Morgen? Ist das da auf seinem Hemd Blut oder doch nur der Rote-Beete-Saft vom Frühstück? Und wann kommt Yvonne zurück?

In Julia Wolfs zweiten Roman Walter Nowak bleibt liegen bleibt einiges zunächst im Unklaren. Seite für Seite entsteht aber schließlich in dem Gedankenstrom des 68-jährigen Protagonisten das Portrait eines alternden Mannes von seiner Kindheit als unehelicher Sohn eines US-Soldaten über seine erste gescheiterte Ehe mit Gisela bis tief hinein in eine Gegenwart, die ins Wanken geraten ist. Die eigentliche Hauptfigur jedoch ist nicht Walter: Es ist die Sprache, die Julia Wolf für ihn findet. Stockend, ausweichend, wenn die Erinnerungen schmerzhaft werden, mäandernd, ausufernd, assoziativ, wenn er sich seine Fehler schönreden und die eigene Sterblichkeit vergessen machen will.

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Julia Wolf, Jahrgang 1980, lebt und arbeitet nach einem Studium der Amerikanistik und Germanistik als freie Autorin in Berlin. Sie schreibt nicht nur Prosa, sondern auch fürs Theater, Radio und den Film. Für ihren Debütroman Alles ist jetzt erhielt sie den Kunstpreis Literatur 2015 der Brandenburg Lotto GmbH. Ein Auszug aus ihrem neuen Roman, mit dem sie beim letztjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis angetreten ist, wurde mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet.

© Franziska Rieder

Merle Kröger

Havarie

16.03.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Vom Sonnendeck bis zum Maschinenraum – das Kreuzfahrtschiff ‚Spirit of Europe’ bietet einen Querschnitt durch die Gesellschaft. Angefangen etwa bei Léon Moret, dem ungeachtet seines jungen Alters ersten Offizier an Bord, bis hin zu dem Syrer Marwan Fakhouri, der eigentlich als Chirurg in Spanien arbeiten wollte, aber nun im Bauch des Schiffs, abseits des Tageslichts, in der Wäscherei schuftet. Zur Crew gehört auch eine Band, nur verschwindet deren Sänger plötzlich unter mysteriösen Umständen. Oder ist er vielleicht sogar tot? Lalita Masarangi, die mit ihm eine Nacht verbracht hat, ahnt nichts Gutes und macht sich auf die Suche nach ihm. Da wird die Fahrt jäh unterbrochen, als kurz vor der spanischen Küste ein havariertes Schlauchboot mit Flüchtlingen in Sicht kommt.

Merle Krögers Roman Havarie erzählt keine konventionelle Kriminalgeschichte. Er verbindet Thriller-Elemente mit Gesellschaftsanalyse. Denn kriminell sind vor allem die Verhältnisse, in denen wir uns eingerichtet haben. Kurzum: politische Aktualität trifft auf Hochspannung.

Moderation: Ruth Fühner (hr)

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Eine Veranstaltung im Rahmen des „Wiesbadener KrimiMärz“ in Kooperation mit dem Literaturhaus Villa Clementine und mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Merle Kröger wurde 1967 in Plön/Schleswig-Holstein geboren. Neben dem literarischen Schreiben deckt ihre künstlerische Tätigkeit das ganze Spektrum des Films ab: von Dokumentarfilmen über Videoarbeiten bis hin zu Kinofilmen. Sie ist zudem Mitgründerin der Autorengruppe und Produktionsfirma dogfilm und Co-Leiterin, Mentorin und Dozentin für Stoffentwicklung bei der Professional Media Master Class für Dokumentarfilm in Halle (Saale). Ihr Kriminalroman Grenzfall wurde sowohl mit dem Deutschen Krimi Preis 2013 als auch mit dem Stuttgarter Krimipreis prämiert.

©Rainer Schleßelmann

Acting Out! #3

Mit Ulrike Feibig & Martina Hefter

29.03.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Ulrike Feibig und Martina Hefter haben beide Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert. Sie als „klassische Autorinnen“ zu bezeichnen, griffe jedoch zu kurz. Neben ihren schriftstellerischen Arbeiten haben Hefter und Feibig alleine und auch gemeinsam Performances entwickelt und aufgeführt (zuletzt gemeinsam mit Angelika Waniek im Kollektiv Pik7) und Wasserglaslesungen z.B. durch Tanz- und Bewegungselemente erweitert.

Sie gestalten an diesem Abend das Literaturforum als Raum vieler Möglichkeiten. Mit jeweils eigenen Texten, Objekten und körperlicher Aktion treten die beiden Künstlerinnen in einen Dialog, der die Kunstgattungen vernetzt und immer neue Situationen des Schauens, Hörens und Fühlens erschafft.

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Marschner Stiftung und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Ulrike Feibig wurde 1984 in Magdeburg geboren und absolvierte neben dem Deutschen Literaturinstitut ein Studium der Kunstvermittlung an der Universität Leipzig. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, bildende Kunst, Tanz/Performance durch. Im März 2016 erschien ihr Debütband perlicke perlacke, mein Herz schlägt .

Martina Hefter, geboren 1965 in Pfronten/Allgäu, Autorin und Performancekünstlerin, lebt in Leipzig. Zuletzt veröffentlichte sie den Gedichtband Ungeheuer. Stücke/Gedichte (2016), den sie in einer ihrer jüngsten performativen Arbeiten teilweise als Tanzstück unter dem Titel Wenn ich diesen Fuß hebe umgesetzt hat.

Apr 2017

Feridun Zaimoglu

Evangelio. Ein Luther-Roman

05.04.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

4. Mai 1521 bis 1. März 1522: Martin Luther hält sich auf der Wartburg auf. Gänzlich unfreiwillig, denn er ist auf Geheiß des Kurfürsten von Sachsen in Gewahrsam genommen worden. Dort sieht er sich größten Anfechtungen ausgesetzt, vollbringt aber auch sein größtes Werk: In nur zehn Wochen übersetzt er das Neue Testament ins Deutsche.

Feridun Zaimoglu begibt sich in die Zeit, auf die Burg und in die Kämpfe, die der Verdolmetscher auszufechten hat. Dazu bedient er sich des erfundenen Ich-Erzählers Burkhard, eines ungeratenen Kaufmannssohns, der Martin Luther zum Schutze an die Seite gestellt ist. Burkhard selbst ist Katholik und sieht Luthers Wirken mit Sorge. Er will nicht abfallen und muss doch den, der dieses tut, schützen und bewahren. Ja, er muss Luther sogar begleiten, als dieser heimlich die Burg verlässt und sich bei Melanchthon in Wittenberg aufhält.

Mit klingender Sprache, erstaunlichem Kenntnisreichtum und dramatischer Zuspitzung erzählt Feridun Zaimoglu von einem großen Deutschen, einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohnmacht des Glaubens.

Moderation: Harry Oberländer

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Feridun Zaimoglu wurde 1964 im anatolischen Bolu geboren. In Kiel studierte er Kunst und Humanmedizin. Seine künstlerisches Betätigungsfeld beschränkt sich nicht nur auf literarische Texte wie etwa seinen renommierten Debütroman Kanak Sprak (1995). Es umfasst auch Theaterstücke, Drehbücher, journalistische Arbeiten und Malerei. Für sein Werk wurde Feridun Zaimoglu mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Berliner Literaturpreis 2016.

© Melanie Grande

Nora Bossong

Rotlicht

11.04.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Alles beginnt mit einer rot lackierten Tür – dem Eingang zu einem Beate-Uhse-Laden. Die Tür und das Bewusstsein dafür, was sich hinter ihr verbirgt, markieren für Nora Bossong das Ende der Kindheit und den Beginn der Pubertät. Und obwohl sie den Laden bereits als Teenager zum ersten Mal betritt, wird es weitere 20 Jahre dauern, bis sie sich dazu entschließt, einen viel tieferen Blick hinter die Kulissen der Sexindustrie zu werfen. Nora Bossong besucht Stripclubs und Sexmessen, Darkrooms, Laufhäuser und den Straßenstrich. Was, fragt sie während ihrer Recherchen, ist gekaufte Erotik wert? Was treibt Menschen an, einen Swingerclub zu besuchen? Warum verharrt gerade diese Branche so sehr in tradierten Geschlechterrollen, wo Frauen fast nur als Ware und so gut wie nie als Konsumentinnen gesehen werden? Innerhalb eines Jahres trägt Nora Bossong jedoch nicht nur journalistische Erkenntnisse zusammen. Rotlicht ist auch ein Blick ins eigene Innere, in die Fragilität, die das Begehren in uns erzeugt. Nicht wenige vermeintliche Gewissheiten wird Bossong am Ende des Buches in Frage stellen.

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, studierte in Berlin, Leipzig und Rom Philosophie und Komparatistik. Von ihr sind neben mehreren Romanen auch Gedichte erschienen, zuletzt der Band Sommer vor den Mauern (2011). Sie war Writer-in-Residence an der New York University sowie an der Universität Nanjing. Ihr Werk ist mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Kunstpreis Berlin und dem Roswitha-Preis ausgezeichnet worden.

©Peter-Andreas Hassiepen

Roman Ehrlich

Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens

20.04.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

„Der Normalzustand unserer Gesellschaft in dieser Zeit ist der Horror“ – die Diagnose zieht künstlerische Konsequenzen nach sich. Denn solch einer Gesellschaft kann man nur mit dem entsprechenden Genre beikommen: dem Horror-Film. Die Diagnose und die Idee zum Dreh stammen von Christoph. Moritz, einer seiner alten Studienfreunde, lässt sich zusammen mit einigen anderen zur Teilnahme an dem Projekt überreden. Das Drehbuch muss allerdings erst noch geschrieben werden, ein Substrat aus den tiefsten Ängsten aller Beteiligten. Vor versammelter Mannschaft hat jeder Rechenschaft darüber abzulegen, was er am meisten fürchtet. Zur Not auch unter Schmerzen…

Roman Ehrlichs Debütroman Das kalte Jahr und sein Erzählungsband Urwaldgäste hatten einen surrealistischen Drive, der wohliges Unbehagen auslöste. Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens drehen die Schraube weiter, indem sie eine Serie individueller Alpdrücke in eine Gruppendynamik einbetten, die erschreckend realen Maßstäben gehorcht. Und dabei erzählen sie auch eine Geschichte davon, wie Kunst an ihren eigenen Ansprüchen scheitern kann.

Moderation: Malte Kleinjung

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Er war Stipendiat der Werkstatttage des Wiener Burgtheaters, nominiert für den open mike und Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa am LCB. Für seinen Debütroman Das kalte Jahr erhielt er sowohl den Bremer Literaturpreis 2014 als auch den Robert Walser-Preis 2014. Am 14. März 2017 wird ihm die Alfred Döblin-Medaille verliehen.

©Heike Steinweg

Wortumdrehung – U20 Poetry Slam Workshop

Mit Dirk Hülstrunk

22.04.2017 - 23.04.2017, 10:00 - 16:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Ihr habt Lust am Spiel mit der Sprache? Ihr wollt eigene Texte, Gedichte, Geschichten, Rap-Texte schreiben, reimen oder lieber freestylen? Ihr würdet gerne mal auf einer Bühne stehen, ein Mikrofon in der Hand? Dann seid ihr richtig beim Poetry Slam Workshop „Wortumdrehung“. Hier könnt ihr Ideen entwickeln, lernen, spannungsreiche und originelle Texte zu schreiben und ihre Umsetzung unter realen Bühnenbedingungen proben. Unsere Themen sind: Poetry Slam Hintergründe & Regeln, Texte für den Vortrag schreiben, Stimme & Performance, Mikrofonsprechen.

Der Workshop richtet sich sowohl an Anfänger wie an Fortgeschrittene, die ein kritisches Feedback zu ihren Texten brauchen oder ihren Vortragsstil verbessern möchten. Teilnehmen können Jugendliche vom 15-20. Ältere Interessenten können in Einzelfällen teilnehmen, wenn noch Platz ist.

Anmeldungen unter: u20slam@kulturnetz-frankfurt.de

Teilnahmegebühr: 25,-

Dirk Hülstrunk, geboren 1964 in Frankfurt a.M., ist freier Autor, Soundpoet, Audiokünstler und Kulturaktivist. Er ist Poetry Slam-Pionier und Veranstalter des ältesten Poetry Slam in Hessen an der FH Frankfurt seit 1998. Seine Erfahrungen und Arbeitsweisen vermittelt er seit 2001 regelmäßig in Workshops und Vorlesungen.

Acting Out! #4

Mit Dorothee Elmiger, Katharina Merten & Wolfram Lotz

27.04.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Roman, Gedicht, Kurzgeschichte – das kennt man bei Lesungen. Geht da überhaupt noch mehr? Und ob! Gemeinsam mit sechs Autor*innen hat sich die Videokünstlerin Katharina Merten David Bowies LP Heroes gewidmet, jenem Jahrhundertwerk, das 1977 in Berlin entstand und wie kaum ein anderes Album die Auf- und Umbrüche der damaligen Zeit musikalisch fasste. In Zusammenarbeit mit der Schweizer Schriftstellerin Dorothee Elmiger ist so eine Reaktion auf den Song „Blackout“ entstanden, eine Prosa-Videoarbeit, die in Frankfurt erstmalig gezeigt wird.

Wolfram Lotz wiederum ist fest im Theaterbereich verankert und gehört dort zweifellos zu den wichtigsten Stimmen seiner Generation – u.a. war er 2015 Dramatiker des Jahres und Nestroy-Theaterpreisträger. Dass seine dramatischen Monologe aber nicht zwingend Schauspieler benötigen, sondern durchaus auch vom Autor selbst in einer Lesung vorgetragen werden können, wird er bei uns unter Beweis stellen.

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Marschner Stiftung, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und Pro Helevetia.

Dorothee Elmiger, geboren 1985 in Wetzikon in der Schweiz, studierte Philosophie und Politikwissenschaft, anschließend am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut in Biel und Leipzig. Ihre Romane Einladung an die Waghalsigen (2010) und Schlafgänger (2014) sind preisgekrönt.

Katharina Merten, Jahrgang 1987, arbeitet nach einem Studium der bildenden Kunst seit November 2015 als Videokünstlerin für das Schauspiel Leipzig. Über die Bereiche Installation, Audio, Video und Performance hinaus initiierte Katharina Merten verschiedene Projekte an der Schnittstelle von Literatur und bildender Kunst.

Wolfram Lotz, wurde 1981 in Hamburg geboren und studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik und Prosa und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.