PROGRAMM

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LSEP & OKT

Sep 2017

AUSVERKAUFT! Buchpremiere von Eva Demski

Den Koffer trag ich selber. Erinnerungen.

07.09.2017, 20:00

Studio 1 im Mousonturm

Die Veranstaltung ist leider restlos ausverkauft, auch an der Abendkasse wird es keine Resttickets mehr geben.

„Der Tod war für uns Kinder ein guter Bekannter“ heißt es an einer Stelle in Eva Demskis Erinnerungen. Und es hätte schlechtere Entscheidungen geben können als jene, ausgerechnet ihn in den Kreis der Vertrauten aufzunehmen: Im Laufe ihres Lebens kreuzt der Tod den Weg der Autorin mit Regelmäßigkeit und wird zum roten Faden. Eva Demski schreibt vom Sterben ihrer Eltern, ihres Mannes, von Abschieden von Freunden und Wegbegleitern, berührend und mit der ihr eigenen spöttischen Zärtlichkeit.

Am Ende hält man ein Totenbuch in der Hand, das gleichzeitig viel mehr als das ist, nämlich eine Chronik der letzten siebzig Jahre zwischen Kriegsende, dem Deutschen Herbst und der Wiedervereinigung bis hinein in eine Gegenwart, in der sie sich alle tummeln, die Geister eines ganzen Lebens.

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 10,-/6,-

Eva Demski, geb. 1944 in Regensburg, lebt seit 1977 in Frankfurt und arbeitet dort als freie Schriftstellerin. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit der Goetheplakette des Landes Hessen, dem Kulturpreis Regensburg sowie beim Bachmannwettbewerb. Neben zahlreichen Romanen hat sie immer wieder Essaybände veröffentlicht.

Die AfD - Ursachen und Folgen

Eine Diskussion mit Melanie Amann und Justus Bender.

12.09.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Die AfD ist die landesspezifische Ausprägung einer Entwicklung, mit der sich gegenwärtig alle wohlhabenden westlichen Demokratien konfrontiert sehen. An Versuchen, den breiten Aufstieg populistischer Bewegungen zu erklären, herrscht kein Mangel. Meistenteils stehen diese naturgemäß heterogenen Ansätze jedoch unvermittelt nebeneinander. Erst wenn man deren Schnittmengen und Differenzen sichtbar macht, kommt man dem Phänomen ‚Populismus’ näher.

Im Auftrag des SPIEGELS bzw. der FAZ beobachten Melanie Amann und Justus Bender seit Jahren die AfD. Die Bilanz dieser Beschäftigung stellen sie nun jeweils als Buch zur Diskussion: Die Wahrheit über die AfD: wo sie herkommt, wer sie führt, wohin sie steuert und Was will die AfD? Eine Partei verändert Deutschland. Der Vergleich ihrer Thesen schärft den Blick auf die Strukturen, die Anhängerschaft und die Ziele der AfD. Das ist in Zeiten, in denen Affekte allzu oft an die Stelle von Analysen treten, nicht wenig.

Moderation: Malte Kleinjung

Eintritt: frei

In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. und dem Frankfurter Presseclub.

Melanie Amann, promovierte Juristin und Absolventin der Deutschen Journalistenschule, arbeitete zunächst für FAZ und FAS. Seit 2013 ist sie Spiegel-Redakteurin in Berlin.

Justus Bender studierte Philosophie in Frankfurt am Main und arbeitete bis 2010 für DIE ZEIT. Seit 2011 ist er Redakteur für Politik bei der FAZ.

AUSVERKAUFT! Laurie Penny

Bitch Doktrin

13.09.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Laurie Penny ist Aktivistin, Provokateurin und „die derzeit wichtigste junge Feministin“ (ZEIT). Mit Fleischmarkt und Unsagbare Dinge katapultierte sie sich in die erste Riege einer Autor*innen-Generation, die sich so radikal wie klug gegen Ungleichheit, überholte gesellschaftliche Machtstrukturen und einen entgrenzten, menschenfeindlichen Kapitalismus einsetzt.

Ihre neue Essaysammlung Bitch Doktrin wirft einen panoramaartigen Blick auf unsere Gegenwart: Penny widmet sich Donald Trump und den Siegeszügen rechtskonservativer Parteien, Hatespeech und Sexismus im Netz. Ihr Ton ist dabei gewohnt angriffslustig: Veränderungen kann nur bewirken, wer sich Gehör verschafft und sich nicht hinter einer falschen Liebenswürdigkeit versteckt.

Moderation: Prof. Julika Griem (Goethe-Universität Frankfurt)

Lesung der dt. Texte: Katharina Susewind (u.a. Berliner Ensemble)

Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK)

©Jon Cartwright

Laurie Penny, 1986 in London geboren, studierte Literaturwissenschaft in Oxford. Seit 2007 betreibt sie den Blog Penny Red und schreibt u.a. Beiträge für The Independent, The Guardian und The Times. Mit Fleischmarkt und Unsagbare Dinge avancierte sie zu einer der wichtigsten Stimmen des Feminismus.

Édouard Louis

Im Herzen der Gewalt

20.09.2017, 21:00

Studio 1 im Mousonturm

Auf dem Rückweg von einer Weihnachtsfeier wird Édouard Louis vor seiner Wohnung von Reda angesprochen. Er fühlt sich zu dem jungen Mann hingezogen und verbringt die Nacht mit ihm. Was ein harmloser Flirt hätte sein können, mündet jedoch in einen Albtraum: Édouard wird von Reda überfallen und vergewaltigt.

Gleich mehrfach gebrochen erzählt Édouard Louis in seinem zweiten, autobiographischen Roman von der Gewalt, die in dieser Nacht über ihn hereinbricht. Er rekapituliert Gespräche mit Ärzten und der Polizei, mit seinen Freunden, seiner Schwester, kommentiert deren Reaktionen, um das Geschehene selbst einordnen zu können. Wie schon in seinem Weltbestseller Das Ende von Eddy geht er dabei weit über die bloße Wiedergabe des persönlich Erlebten hinaus. Anhand der eigenen Biographie schildert er vielmehr die sichtbare und unsichtbare Gewalt in der von tiefen Gräben durchzogenen französischen Gesellschaft.

Moderation, Übersetzung und Lesung der dt. Texte: Hinrich Schmidt-Henkel

In Kooperation mit dem S. Fischer Verlag und mit freundlicher Unterstützung des Institut Français Frankfurt.

Eintritt: 10,-/5,- (Vorverkauf läuft über den Mousonturm)

© Jerome Bonnet / modds

Édouard Louis wurde 1992 im französischen Hallencourt geboren. Sein erster autobiographischer Roman Das Ende von Eddy thematisiert seine Jugend als Homosexueller in der rechtskonservativen Provinz und wurde ein Bestseller. Gemeinsam mit Didier Eribon gehört er zu den meistgefragten Kommentatoren der französischen Politik.

Lizzie Doron

Sweet Occupation

27.09.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Wie begegnet man jemandem, der schon mehrere Menschen verletzt, wenn nicht sogar getötet hat? Jemandem, der seit Kindheitstagen als Feind gilt, dem man sich gewaltsam entgegenstellen muss? Lizzie Doron fällt dies in ihrem zwischen Reportage und Roman schillernden Buch Sweet Occupation zunächst nicht leicht. Nahezu unüberwindbar scheint die Distanz, die in all den Jahren die verschiedenen, um den Konflikt in Israel gesponnenen Narrative aufgebaut haben. Und doch ist eine Annäherung nicht unmöglich.

Davon zeugt sowohl Dorons eigene Biographie als auch die der Männer, denen sie in Sweet Occupation zuhört, fünf Männer, die in Israel als Mörder verurteilt wurden oder als Verräter gelten. Es sind Geschichten von ehemaligen Terroristen und Kriegsdienstverweigerern, die sich dazu entschlossen haben, ihrem Leben eine andere Richtung zu geben. Gemeinsam sind sie Teil der „Combatants for Peace“-Bewegung, die sich für eine gewaltfreie, friedvolle Verständigung innerhalb dieses tiefgespaltenen Landes einsetzt.

Moderation: Anna Engel (hr)

Lesung der dt. Texte: Anna Böger

Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK)

In Kooperation mit Kultur & Bahn e.V.

©Heike Bogenberger

Lizzie Doron wurde 1953 in Tel Aviv als Tochter einer Shoa-Überlenden geboren und ist eine der wichtigsten und bekanntesten Autorinnen Israels. 2007 erhielt sie für ihr Werk den renommierten Jeanette Schocken Preis.

Poetry Slam-Workshop

Mit Dirk Hülstrunk

30.09.2017 - 01.10.2017, 10:00 - 16:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Ihr habt Lust am Spiel mit der Sprache? Ihr wollt eigene Texte, Gedichte, Geschichten, Rap-Texte schreiben, reimen oder lieber freestylen? Ihr würdet gerne mal auf einer Bühne stehen, ein Mikrofon in der Hand? Dann seid ihr richtig beim Poetry Slam Workshop „Wortumdrehung“. Hier könnt ihr Ideen entwickeln, lernen, spannungsreiche und originelle Texte zu schreiben und ihre Umsetzung unter realen Bühnenbedingungen proben. Unsere Themen sind: Poetry Slam Hintergründe & Regeln, Texte für den Vortrag schreiben, Stimme & Performance, Mikrofonsprechen.

Der Workshop richtet sich sowohl an Anfänger wie an Fortgeschrittene, die ein kritisches Feedback zu ihren Texten brauchen oder ihren Vortragsstil verbessern möchten. Teilnehmen können Jugendliche vom 15-20. Ältere Interessenten können in Einzelfällen teilnehmen, wenn noch Platz ist.

Anmeldungen bis zum 18. September unter: u20slam@kulturnetz-frankfurt.de (Bitte angeben: Name, Geburtsdatum, Wohnort, Telefon od. Mobil, Email)

Teilnehmen können Schüler und Jugendliche von 14-20 J.

Teilnahmegebühr: 25,-
Kontoinhaber: Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.
IBAN: DE05 5005 0201 0200 4946 86
Frankfurter Sparkasse
Referenz: Seminar Poetry Slam

 

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

 

Okt 2017

Doron Rabinovici

Die Außerirdischen

04.10.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Die Nachricht kommt zum Frühstück: Im Radio hört Sol, Redakteur eines Internetmagazins, dass Außerirdische auf der Erde gelandet sind. Panik bricht aus, es kommt zu Plünderungen. Dann aber die erlösende Nachricht: Es gehe, so lassen Regierungsvertreter vermelden, den Wesen nicht um die Eroberung der Erde, sondern um friedliche Koexistenz. Nur eine Bedingung stellen sie: Menschen müssten sich freiwillig opfern und als Nahrungsquelle dienen. Wer sich zur Verfügung stellt, wird reich belohnt. Schon bald werden überall auf der Welt Spiele ausgerichtet, um „Sieger“ zu ermitteln – und es kommen erste Gerüchte über Lager auf, in denen die Gegner der Gladiatorenkämpfe interniert seien.

Mit Die Außerirdischen legt Doron Rabinovici einen faszinierend vielschichtigen Roman vor. Medienhysterie und Sensationsgier werden ebenso in den Fokus genommen wie die Aushöhlung demokratischer Strukturen. Und nicht zuletzt ist der Roman eine erschütternde Parabel über eine andere Zeit, in der Lager errichtet wurden.

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK)

Doron Rabinovici wurde 1961 in Tel Aviv geboren und übersiedelte 1964 mit seiner Familie nach Wien, wo er heute als Schriftsteller und Historiker lebt. Für sein essayistisches und literarisches Schaffen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Brentano-Preis 2002. Sein letzter Roman Andernorts stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Alles ist Gedicht? Zu Täuschung und Geheimnis von Rhythmus, Sprachbild und Reim

Schreibseminar mit Nikolai Alban Herbst

07.10.2017 - 08.10.2017, 10:00 - 18:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Wie schaffen wir selbst das Erschauern, das Gedichte bisweilen erzeugen? Inwieweit wirken hier technische Mittel, die sich nicht einer „Eingebung“ verdanken, sondern sich erlernen lassen? Was ist das Unvermutete etwa eines gelungenen Reimes, was bindet uns auch an längere lyrische Formen? Im Seminar wollen wir uns zum einen solche Effekte an ein paar ausgesuchten Gedichten anschauen und mit eigenen Versuchen erst einmal kopieren. Denn wie in der Malerei gilt auch hier, dass es nicht schaden kann, über Formen zu verfügen, die nicht grundlos Jahrhunderte überdauert haben, ohne an Wirkung zu verlieren. Aber wie, das ist zum anderen zu klären, erkenne ich eine Form? Welche Rolle spielt dabei das klangliche Element? Zwingt uns eine Form zu einer bestimmten Art des Vortrags?

Teilnahmegebühren: 100,-/50,-

Anmeldungen mit 2-3 Seiten Textprobe bitte an: bjoern.jager@hlfm.de

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

© Susanne Schleyer

Alban Nikolai Herbst, geboren 1955, lebt als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Hörspielen in Berlin. Zuletzt erschien 2015 sein Roman Traumschiff, für den er für den Preis der LiteraTour Nord nominiert war.

Alban Nikolai Herbst

Meere

10.10.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

2003 erscheint Alban Nikolai Herbsts Künstler- und Liebesroman Meere. Er schildert darin die Amour Fou zwischen dem Bildhauer Fichte und der deutlich jüngeren Irene. Es ist eine Beziehung, die von Grenzüberschreitungen gezeichnet ist: Unablässig setzt Fichte Irene der eigenen Egomanie aus, quält sie beim Sex, betrügt sie, macht sie zum Opfer seiner Wutausbrüche. Auch ein gemeinsames Kind kann die Liebe nicht retten.

Kurz nach dem Erscheinen wird das Buch verboten, eine ehemalige Lebensgefährtin Herbsts hatte geklagt. Nur eine öffentliche Lesung fand statt: im Literaturforum. Vierzehn Jahre später erscheint das Buch doch wieder in seiner ursprünglichen Form, nachdem 2008 zunächst eine gekürzte Version publiziert worden war. Es ist an der Zeit, den Roman noch einmal in seiner Urfassung vorzustellen.

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK)

© Susanne Schleyer

Alban Nikolai Herbst, geboren 1955, lebt als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Hörspielen in Berlin. Zuletzt erschien 2015 sein Roman Traumschiff, für den er für den Preis der LiteraTour Nord nominiert war.

 

speed-read-date DELUXE

11.10.2017, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Gute Freunde soll man nicht trennen. Zum zweiten Mal haben sich die Elisabeth Ruge Agentur und wir zusammengetan, um den Messemittwoch zum Glitzern zu bringen. Was als Debütantenball Deluxe 2016 begann, ist 2017 das speed-read-date, ganz sicher aber wieder deluxe! Das Konzept? Fünf Autor*innen, fünf Einführungen à zwei Minuten, fünf Lesungen à zehn Minuten. Am Ende siegt derjenige, der dabei war.

Die Autor*innen? Anna Galkina mit Das neue Leben (FVA), Mareike Krügel mit Sieh mich an (Piper), Stefan Ferdinand Etgeton mit Das Glück meines Bruders (C.H. Beck), Andreas Schimmelbusch mit Habe nichts mehr außer mir (dtv) sowie Jan Skudlarek mit Der Aufstieg des Mittelfingers (Rowohlt).

Moderation: Valentin Tritschler, Björn Jager & Malte Kleinjung

Eintritt: 3,- (VVK & AK)

Mit freundlicher Unterstützung von C.H. Beck, dtv, FVA, Piper und Rowohlt.

Sibylle Lewitscharoff

Das Pfingstwunder

28.10.2017, 19:30

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Ein „Meisterwerk der Dante-Vermittlung“ (Die Welt), „eine Apotheose der Kunst“ (NZZ) oder gar „eine Art Gottesbeweis“ (ZEIT)? Zumindest in einem Punkt herrscht in der Literaturkritik Einigkeit: Sibylle Lewitscharoffs Das Pfingstwunder ist ein großartiger Roman. Gottlieb Elsheimer heißt sein Erzähler, ein Romanist, der als einziger Teilnehmer von einem prominent besetzten Dante-Kongress im Rom zurückgekehrt ist. Die anderen 33 Philologinnen und Philologen nebst dreier Angestellter sind verschwunden. Wie und warum bloß ohne ihn – darum kreist Elsheimers mal resignative, mal euphorische Rekonstruktion dessen, was ein paar Tage zuvor mit einer Reihe von Vorträgen begonnen hat. Es ist eine Liebeserklärung an die Commedia Divina, die in verschiedenen Übersetzungen selbst zu Wort kommt, deren Komplexität und sprachliche Schönheit imposant in Szene gesetzt wird. Wen danach die Lust auf Dante packt, darf sich nicht wundern.

Moderation: Prof. Dr. Rainer Stillers, Vorsitzender der Deutschen Dante-Gesellschaft

In Kooperation mit der Deutschen Dante-Gesellschaft.

Eintritt: 7,-/4,- (VVK), 8,-/5,- (AK)

Sibylle Lewitscharoff wuchs in Stuttgart auf und lebt seit 1973 in Berlin, wo sie Religionswissenschaft studierte. Sie ist eine der höchstdekorierten Autorinnen Deutschlands. U.a. wurde sie mit dem Bachmannpreis sowie dem Büchnerpreis ausgezeichnet.