PROGRAMM

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LMAI & JUN

Mai 2018

Hannes Köhler

Ein mögliches Leben

03.05.2018, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Die Normandie ist „Meersalz“ und „ein leichtes metallisches Prickeln“ auf der Zunge, Texas eine Mischung aus „Staub und Hitze“, im Nachgang „schwache Süße“. Auf dem Weg in die Kriegsgefangenschaft nimmt Franz Schneider, ein junger Bergmann in Wehrmachtsuniform, Geschmacksproben. Ein Stein für jede Station. 70 Jahre danach und mit einem Finger weniger sucht er zusammen mit seinem Enkel Martin noch einmal die Orte in den USA auf, an denen er mit tausenden anderen Männern interniert war. Zum Geschmack kommen Bilder, die Erinnerungen mehren und überlagern sich: das Leben als Gefangener mit dem Alltag im Ruhrpott, die Fahrt über den Atlantik mit Szenen, in denen der Vater und der große Bruder sich wegen Hitler in die Haare bekommen. Kaum dem Kugel- und Bombenhagel entronnen, gerät Franz im Lager wieder zwischen die Fronten. Hier die überzeugten Nazis, dort die Desillusionierten und Kriegsmüden. Aus Kameraden werden Feinde.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden in alliierten Kriegsgefangenenlagern mehr als 100.000 Seiten geheime Abhörprotokolle angelegt. Sie geben Einblick in die Gedankenwelt der Insassen. Dem historisch Verbürgten verschafft Hannes Köhlers Roman Ein mögliches Leben Raum zur Entfaltung. Aus der grauen Masse der Wehrmachtssoldaten schält er einzelne Menschen heraus, ein breites Spektrum an Verhaltensweisen unterm Hakenkreuz. Nicht nur für Franz und seine Familie ist es die letzte Möglichkeit, darüber zu sprechen.

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)| 8,-/5,- (AK)

Hannes Köhler, geboren 1982 in Hamburg, lebt als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Studium der Neueren deutschen Literatur und Neueren/Neuesten Geschichte in Toulouse und Berlin. 2011 erschien der Debütroman In Spuren. Hannes Köhler war u.a. Teilnehmer der Prosawerkstatt im LCB, Stadtschreiber in Kitzbühel, Stipendiat der Stiftung Preußische Seehandlung und des Goldschmidt-Programms für deutsch-französische Literaturübersetzung.

© Gerald von Foris

Debütantenball

Mit Mareike Fallwickl & Marie Gamillscheg

17.05.2018, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

„Servus“, sagt Raffael zu Moritz. Der Beginn einer wunderbaren Sandkastenfreundschaft in Österreich? Marie, Moritz’ Mutter, beobachtet ihren Sohn, „sein Gesichtsausdruck schwankt zwischen Heiterkeit und Entsetzen“. Jahre später: Mitten in der Nacht klingelt es bei ihm an der Tür. Wie aus dem Nichts kehrt Raffael in sein Leben zurück: „Das ist, was Moritz nie wieder spüren wollte. Das ist, was er vermisst hat.“ Jetzt fehlt lediglich noch Johanna, um die Vergangenheit komplett zu machen… In Dunkelgrün fast schwarz erzählt Mareike Fallwickl aus unterschiedlichen Perspektiven von einer Freundschaft und ihren Untiefen, von einer Dreiecksbeziehung, die nur zwei Optionen kennt: Dominanz oder Abhängigkeit. –  Ortswechsel: Ein Dorf im Schatten eines Berges, der nicht ruft, sondern einzustürzen droht. Willkommen in Marie Gamillschegs lakonischem Alles was glänzt. „Der Boden wird anfangen zu zittern. Noch lang wird man nichts sehen können. Nur spüren“, stellt die junge Teresa sich den Tag, den alle fürchten, vor. Niemand fährt mehr in die Minen ein. Viele haben das Dorf verlassen. Die Wirtin sieht das ganz nüchtern: „Wir verschwinden, so ist das eben.“ Ein „Regionalmanager“ wird zur Rettung entsandt. Der Ortskern muss wiederbelebt werden! Leichter gesagt als getan. Die Bedürfnisse der Bewohner sind ein Thema für sich. Und dann noch der rätselhafte Tod von Martin, oben am Berg. Der Bürgermeister weiß: „Das trifft uns direkt ins Herz.“

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 7,-/4,- (VVK) | 8,-/5,- (AK)

Mareike Fallwickl, 1983 in Hallein bei Salzburg geboren, arbeitet als freie Texterin und Lektorin, schreibt für eine Salzburger Zeitung eine wöchentliche Kolumne und betreibt seit 2009 einen Literaturblog. Für ihr Debüt erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land.

Marie Gamillscheg wurde 1992 in Graz geboren und lebt in Berlin, wo sie u.a. für ZEIT Campus als freie Journalistin arbeitet. Ihr wurden einige Preise und Stipendien verliehen, zuletzt ein Aufenthaltsstipendium in Schöppingen 2017. Vor ihrem Debüt hat sie bereits in zahrleichen Zeitschriften und Anthologien Texte veröffentlicht.

Mareike Fallwickl ©Gyöngyi Tasi

Marie Gamillscheg ©Leonie Hugendubel

Stefan Weidner

Jenseits des Westens. Für ein neues kosmopolitisches Denken

23.05.2018, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Die Chefideologen des Westens hatten es sich so schön ausgemalt: Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks standen die liberale Demokratie und der Kapitalismus für einen Moment allein auf weiter Flur, ihre weltweite Durchsetzung schien nur noch eine Frage der Zeit und ‚das Ende der Geschichte’ nahe zu sein. Bekanntlich kam alles anders. Die sozialen Spannungen, Konflikte und Spaltungen reißen nicht ab. Angesichts dessen hält Stefan Weidner „die Ideologie des Westens für apokalyptisch“. Er zerlegt nicht nur diese Ideologie, sondern begibt sich auch auf die Suche nach Alternativen, indem er zu den Anfängen des westlichen Universalismus zurückgeht. Unter anderem in der Aufklärung und Romantik spürt er verschüttete Ansätze für ein kosmopolitisches Denken auf, das die Unterscheidung und Ausgrenzung von Menschen überwinden kann – und somit allererst eine Grundlage für die Lösung globaler Probleme schafft.

Jenseits des Westens bedeutet keine radikale Verabschiedung der sogenannten westlichen Werte. Vielmehr geht es Stefan Weidner in seiner Rückschau darum, „wie ein Antiquar“ dasjenige zu bewahren, „was uns nützlich und zukunftsfähig scheint“. Die europäische Philosophie und das Christentum sind dabei nur der Ausgangspunkt. Der Blick des Islamwissenschaftlers Stefan Weidner reicht weit darüber hinaus.

Moderation: Malte Kleinjung

Eintritt: 7,-/4,- (VVK) | 8,-/5,- (AK)

Stefan Weidner, Jahrgang 1967,  studierte Islamwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn und begann seine Karriere als Übersetzer arabischer Lyrik und als Literaturkritiker. Von 2001-2016 war er Chefredakteur der vom Goethe-Institut auf Englisch, Arabisch und Persisch herausgegebenen Kulturzeitschrift Art & Thought / Fikrun wa Fann. Für seine Arbeit hat er u.a. den Clemens-Brentano-Preis, den Johann-Heinrich-Voß-Preis und den Paul-Scheerbart-Preis erhalten. Stefan Weidner lebt in Köln. Zuletzt erschienen u.a.: Mohammedanische Versuchungen (2004) und Manual für den Kampf der Kulturen. Warum der Islam eine Herausforderung ist (2008).

© privat

Maryam Madjidi

Du springst, ich falle

24.05.2018, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Exil geht durch die Nase: „Das Allerekligste ist der Käse. Der französische Käse stinkt.“ In Paris packt Maryam das Heimweh: „Ich träume von unserem iranischen Feta.“ Weil ihre Eltern Kommunisten sind, müssen sie vor Khomeini fliehen. Ein Genosse wurde erschossen. Von ihm ist nur „eine klägliche Plastiksandale“ geblieben. Frankreich bietet Sicherheit, aber keinen Trost. Die Familie und Freunde fehlen, die Selbstverständlichkeit der Sprache. Ist die Welt, wie man sie kennt, aus den Fugen, verliert auch die Zeit ihre Ordnung. Deshalb schaut dieser autobiographische Roman immer wieder voraus und zurück, dehnt und verringert sich die Distanz zum eigenen Selbst: vom kleinen Mädchen im Iran bis zur Erwachsenen auf Reisen. Ihre Geschichte setzt sich aus Miniaturen, eingeschobenen Märchen und Gedichten zusammen. Es ist der Versuch einer Antwort auf die Frage: „Weißt du eigentlich, was es bedeutet, nirgendwo zu Hause zu sein?“

Für Du springst, ich falle hat Maryam Madjidi 2017 den renommierten Prix Goncourt für das beste Debüt des Jahres erhalten. Mit diesem Buch reiht sie sich hinter Autoren wie Didier Eribon, Annie Ernaux und Édouard Louis ein. Nicht nur beim Käse, sondern auch beim autobiographischen Schreiben haben die Franzosen die Nase vorn.

Lesung dt. Text: Katharina Susewind

Moderation: Ruthard Stäblein

Eintritt: 7,-/4,- (VVK) | 8,-/5,- (AK)

Maryam Madjidi wurde 1980 in Teheran geboren, verließ mit sechs Jahren den Iran, um mit ihren Eltern in Frankreich zu leben. Heute unterrichtet sie in Paris Flüchtlinge in Französisch und schreibt.

Mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. und des Institut français Francfort-sur-le-Main.

© Gregory Augendre-Cambon

Jun 2018

Ausverkauft! literaTurm - Ein Abend für Susan Sontag

Mit Elisabeth Bronfen, Anna-Lisa Dieter, Daniel Schreiber und Silvia Tiedtke

08.06.2018, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

„Radikales Denken“ ist das Markenzeichen von Susan Sontag – und der Titel eines kürzlich erschienenen Sammelbandes, der ihre ungebrochene Aktualität unter Beweis stellt. Anna-Lisa Dieter und Silvia Tiedtke, die Herausgeberinnen, werden zusammen mit Elisabeth Bronfen über Werk und Wirkung der „Silberlocke“ (Monika Rinck) sprechen, moderiert und unterstützt vom Sontag-Biografen Daniel Schreiber.

Elisabeth Bronfen lehrt an der Universität Zürich englische Literatur. Seit 2007 ist sie zudem Global Distinguished Professor an der New York University.

Anna-Lisa Dieter hat Romanistik, Germanistik und Komparatistik studiert und über Stendhal promoviert. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Hygiene-Museum in Dresden.

Daniel Schreiber ist Kulturkritiker. Seine Artikel erscheinen in internationalen Zeitungen und Magazinen. 2007 veröffentlichte er die Susan-Sontag-Biografie Geist und Glamour.

Silvia Tiedtke ist promovierte Germanistin. Seit Frühjahr 2018 ist sie für den FilmFernsehFonds Bayern tätig.

Eintritt: 7,-/4,- (VVK) | 8,-/5,- (AK)

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt und im Rahmen von literaTurm.

By User: LynnGilbert5 – Crop of File:Susan Sontag 1979 ©Lynn Gilbert.jpg, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63378055

Ausverkauft! literaTurm - Peter Kurzeck zum 75. Geburtstag

Mit Rudi Deuble, Alexander Losse und Beate Tröger

10.06.2018, 11:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Am 10. Juni wäre Peter Kurzeck 75 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass macht der Stroemfeld Verlag der Leserschaft ein Geschenk: die Herausgabe eines Romanfragments aus Kurzecks Nachlass. Für seine Lektoren Rudi Deuble und Alexander Losse sowie die Literaturkritikerin Beate Tröger Grund genug, um nicht nur zu feiern, sondern auch um zurückzuschauen auf das Schreiben und die Texte von einem, der viel zu früh gegangen ist.

Rudi Deuble war langjähriger Lektor Peter Kurzecks im Stroemfeld Verlag und verwaltet dessen Nachlass.

Alexander Losse studierte Philosophie und Germanistik. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen. Von 2005 bis 2016 war er Lektor im Stroemfeld Verlag.

Beate Tröger studierte Germanistik, Anglistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft.  Sie arbeitet als Literaturkritikerin für Print und Radio und als Moderatorin.

Harry Oberländer ist freier Schriftsteller und Journalist. Bis 2015 leitete er das Hessische Literaturforum.

Moderation: Harry Oberländer

Eintritt: 7,-/4,- (VVK) | 8,-/5,- (AK)

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt und im Rahmen von literaTurm.

© Erika Schmied

Auswärtsspiel in der Romanfabrik

Annika Scheffel: Hier ist es schön

13.06.2018, 20:00

Romanfabrik

Erst Castingshow, dann Space Odyssey. So ist der Plan – bis ein Roadmovie dazwischenkommt. Dabei sind Irma und Sam „Hoffnungsträger“. Vor einem Millionenpublikum haben sie es ins Finale geschafft. Abgeschottet von der Außenwelt, werden sie in einer „Arena“ zehn Jahre lang darauf vorbereitet, zu den Sternen zu fliegen. Der Erde droht die Apokalypse. Die Rettung ist ein ferner Planet. Doch kurz vor dem Abflug entdeckt Sam eine Karte zu einem Ort, um den sich Mythen ranken: „Die letzte Insel. Niemand weiß genau, was dort ist, ob noch jemand dort lebt.“ Die erste heiße Spur, seit er den anonymen Brief („Die Insel. Ich warte dort.“) in seinem Koffer gefunden hat. Sam, eine Mischung aus Parzival und Kaspar Hauser, „der angespült wurde“, bricht aus: „Die Welt ist schön, und alles, was er kennt, ist Linoleum.“ Und Irma folgt ihm. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, immer die Straße lang, die Frage nach der eigenen Herkunft im Visier. Seltsam nur, dass ihre Verfolger, die Wächter und Ausbilder mit den Pestmasken, auf sich warten lassen.

Was als One-Way-Briefroman beginnt, entwickelt sich zu einem zart erzählten Abenteuer, getragen vom Glauben an eine Utopie. In Hier ist es schön, ausgezeichnet mit dem Robert Gernhardt Preis, lotet Annika Scheffel aus, inwieweit der Mensch Illusionen braucht, um sich Hoffnungen machen zu können.

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 7,-/4,- (VVK+AK)

In Kooperation mit der Romanfabrik.

Annika Scheffel, 1983 in Hannover geboren, ist Prosa- und Drehbuchautorin. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar 2013 und dem Robert Gernhardt Preis 2015. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

© Heike Steinweg

„Vergessen Sie nicht: zwanglose Vortragsart!“

Der Philosoph am Mikrofon. Walter Benjamins Rundfunkarbeiten

19.06.2018, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Der Philosoph, Essayist und Kritiker Walter Benjamin (1892-1940) hat jahrelang für das Massenmedium Rundfunk geschrieben und selbst am Mikrofon gesprochen. Die soeben erschienene kritische Edition seiner Rundfunkarbeiten präsentiert diesen wichtigen Teil seines Schaffens erstmals zusammenhängend und ausführlich kommentiert. Damit bietet sie einen gänzlich neuen Einblick in Benjamins Arbeitsprozesse und macht das Medienspezifische seiner Radiotexte sichtbar.

Die Herausgeberin Anja Nowak und der Herausgeber Thomas Küpper stellen gemeinsam mit der Rundfunk-Expertin Sabine Schiller-Lerg die neue Edition vor und zeichnen ein lebendiges Bild von Benjamins Rundfunkpraxis.

Eintritt: 7,-/4,- (VVK) | 8,-/5,- (AK)

In Kooperation mit Philosophisches Kolloquium: Kritische Theorie sowie KunstGesellschaft e.V.

AUSVERKAUFT! 70 Jahre Israel: "Grauzonen"

Von und mit Christian Sievers

20.06.2018, 20:00

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Anlässlich der Staatsgründung Israels vor 70 Jahren spricht Christian Sievers, der von 2009 bis 2014 das ZDF-Studio in Tel Aviv leitete, über den Alltag als Reporter im Nahen Osten und liest aus seinem Buch „Grauzonen“.
Er erzählt die Geschichten hinter der Nachricht, wie er auf Unerwartetes, Überraschendes, Verwirrendes stößt: Humor neben Hass, Mut in der Katastrophe, Propaganda mit Augenzwinkern und Lügner, die den Wert der Wahrheit predigen. Sievers berichtet von einem Abend in der Privatwohnung eines ehemals gefürchteten Chefs des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad, der über die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm spricht, aber auch von einer jungen Lehrerin aus Syrien, die auf der Flucht den Großteil ihrer Familie verlor und Fernsehleuten in einem kargen Zelt in der Wüste als Erstes einen Kaffee anbietet.

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in Kooperation mit dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm e.V.

Eintritt:  7,- /4,- (VVK)*| 8,-/5,- (AK)

*Vorverkauf erfolgt über die Jüdische Gemeinde

Christian Sievers, (Jahrgang 1969) hat Rechtswissenschaften studiert. Seine journalistische Kariere begann er beim Radio; die Fernsehzuschauer lernten ihn
als Moderator des ZDF-Morgenmagazins kennen. Heute moderiert er die Nachrichtensendungen «heute» und «heute journal». Zuvor war er fünf Jahre lang Auslands-Korrespondent des ZDF im Nahen Osten. Er twittert mit Leidenschaft und liebt im Urlaub Hotels, die ihr Frühstück bis nachmittags servieren.

© ZDFJana Kay