Erica Fischer

Erica Fischer

Feminismus Revisited

17.04.2019, 20:00 Uhr

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.


Dass feministische Themen mittlerweile Säle füllen, wenn beispielsweise Margarete Stokowski oder Laurie Penny auftreten, hat mit den klugen Kommentator*innen genauso viel zu tun wie mit ihren Vorgänger*innen, die ihnen den Weg ebneten. Zu diesen gehört fraglos Erica Fischer, die dem Literaturpublikum spätestens 1995 mit ihrem Bestseller Aimée & Jaguar bekannt wurde und bereits seit Ende der 60er Jahre die Zweite Welle des Feminismus maßgeblich mitgeprägt hat.

In Feminismus Revisited blickt Fischer in zwei Richtungen: Sie nimmt die eigene Vergangenheit in den Fokus und beschreibt, wie sie zur Feministin wurde – und gleichzeitig sucht sie das Gespräch zu wichtigen Stimmen der zeitgenössischen Frauenbewegung. Gemeinsam mit Mithu Sanyal, Hengameh Yagoobifarah u.v.a. stellt sie die Frage, was in den letzten Jahrzehnten erreicht wurde, welche neuen Fragestellungen sich entwickelt haben und wie wichtig es auch heute noch ist, sich für Gleichberechtigung zu engagieren.

Moderation: Björn Jager

Eintritt: 7,-/4,- (VVK)|8,-/5,- (AK)

Erica Fischer wurde 1943 in St. Albans bei London geboren. Ihre Eltern mussten vor dem Nationalsozialismus aus Wien fliehen, kehrten nach dem Krieg aber zurück. Erica Fischer studierte am Dolmetschinstitut der Universität Wien und avancierte zu einer der Vordenkerinnen der autonomen Frauenbewegung. Sie arbeitet als freie Journalistin, Übersetzerin und Autorin. Seit 1988 lebt sie in Deutschland, seit 1994 in Berlin.

© Massimo Cortini